VW - "Handelsblatt": Piech trifft bald VW-Chef Winterkorn

Volkswagen-Aufsichtsratschef Ferdinand Piech und Vorstandschef Martin Winterkorn treffen einander einem Zeitungsbericht zufolge in den kommenden Tagen. Dabei werde es auch um die Aussagen von Piech gehen, der mit seinem Satz "Ich bin auf Distanz zu Winterkorn" für Aufregung bei Europas größtem Autobauer sorgte, berichte das "Handelsblatt" (Montagausgabe).

Neben dem Gespräch von Piech und Winterkorn sei in den kommenden Tagen zudem ein Treffen der Familien Piech und Porsche geplant, berichtete die Zeitung unter Berufung auf das Umfeld der Familie.

Am Sonntag ging VW-Aufsichtsrat Wolfgang Porsche auf Distanz zu Piech. "Die Aussage von Herrn Doktor Piech stellt seine Privatmeinung dar, welche mit der Familie inhaltlich und sachlich nicht abgestimmt ist", zitierte ein Sprecher Wolfgang Porsche. Er ist ein Cousin Piechs und zugleich Aufsichtsratschef der Porsche SE, die mit 51 Prozent die Mehrheit an Volkswagen hält. Die Arbeitnehmerseite und das Land Niedersachsen, der zweitgrößte Eigner, hatten sich demonstrativ hinter Winterkorn gestellt, der das Unternehmen mit 600.000 Beschäftigten seit 2007 führt.

London (APA/Reuters/dpa) - Einen Tag nach dem von Konfrontation geprägten EU-Gipfel in Salzburg hat die britische Premierministerin Theresa May Härte demonstriert und von Brüssel neue Brexit-Vorschläge gefordert. Die Verhandlungen seien in einer Sackgasse. "Ich habe die EU immer mit Respekt behandelt. Großbritannien erwartet dasselbe", sagte May in ungewöhnlich scharfen Worten am Freitag in London.
 

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May demonstriert nach EU-Gipfel Härte in Brexit-Gesprächen

Wien/Stuttgart (APA) - "Wir müssen ein anderes Denken üben", so der Appell von Eckhard Minx, Zukunftsforscher und Vorstandssprecher der "Daimler und Benz Stiftung" beim heutigen "Deutsch-Österreichischen Technologieforum" in Wien. Die Menschen hätten das "Trugbild der Beständigkeit" im Kopf, dabei stehe die Gesellschaft vor einem grundsätzlichen Wandel. "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami", so Minx.
 

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Zukunftsforscher: "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami"

Wien (APA) - Zahlreiche Missstände hat der Rechnungshofbericht zur bereits aufgelösten Bundesanstalt für Verkehr (BAV) zutage gebracht. Nachdem der RH die Staatsanwaltschaft eingeschaltet hat, wird gegen drei Beschuldigte wegen Amtsmissbrauch und Untreueverdacht ermittelt. So sollen Millionen zu viel überwiesen worden sein, knapp 350.000 Euro ohne Gegenleistung gezahlt und Untersuchungsberichte nie veröffentlicht worden sein.
 

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Bundesanstalt für Verkehr: Amtsmissbrauch- und Untreueverdacht