VW-Großaktionär Katar will Militärexperten in Aufsichtsrat entsenden

Wolfsburg - Der Volkswagen-Großaktionär Katar plant eine personelle Neubesetzung für eines seiner zwei Aufsichtsratsmandate. Das Emirat, das 17 Prozent der Stimmrechte an Europas größtem Autobauer hält, will den Militärwissenschaftler und Luftwaffenpiloten Sheikh Abdullah Bin Mohammed Bin Saud Al-Thani ins Kontrollgremium der Wolfsburger entsenden.

Das geht aus den jüngsten Unterlagen für die am 5. Mai geplante Hauptversammlung hervor.

Der 55-Jährige, der nach seiner umfangreichen militärischen Ausbildung in den Staatsdienst des Emirats eintrat, soll den bisherigen Aufsichtsrat Ahmad Al-Sayed ersetzen. Dieser hatte seine Kontrolleursfunktion erst 2013 begonnen und würde sie damit nun vorzeitig beenden, wie ein Konzernsprecher am Montag bestätigte.

Wien/Linz (APA) - Der in Frankfurt börsennotierte österreichische Softwarehersteller Fabasoft hat den Umsatz in den ersten neun Monaten 2017/18 um 14,5 Prozent auf 24 Mio. Euro verbessert. Beim Nettogewinn gab es gar eine Verdoppelung von 1,48 auf 3 Mio. Euro. Das Unternehmen hat zuletzt auch Mitarbeiter aufgebaut.
 

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Fabasoft mit neuen Behördenaufträgen, Kapital angehoben

Unterföhring (APA/dpa) - Der Fernsehkonzern ProSiebenSat.1 hat einen Branchenneuling zum neuen Chef gekürt. Der Aufsichtsrat ernannte den früheren Chef des britischen Staubsauger-Herstellers Dyson, Max Conze, am Mittwoch zum Nachfolger des vorzeitig abgelösten Thomas Ebeling.
 

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Staubsauger-Vertreter Conze ProSiebenSat.1-Chef

Luxemburg (APA/dpa) - Bereitschaftsdienste, bei denen Arbeitnehmer innerhalb kurzer Zeit für einen Einsatz zur Verfügung stehen müssen, zählen als Arbeitszeit. Das hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg am Mittwoch entschieden.
 

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EuGH: Bereitschaftsdienste mit rascher Anwesenheit sind Arbeitszeit