VW - Führungskrise schreckt Aktionäre auf

Frankfurt/Wolfsburg (APA/dpa) - Die Führungskrise bei Europas größtem Autobauer Volkswagen hat am Montag Anleger aufgeschreckt. Überraschend hatte sich Aufsichtsratschef Ferdinand Piëch in einem "Spiegel"-Interview von Vorstandschef Martin Winterkorn distanziert. Die Vorzugsaktie büßte als schwächstes Papier im kaum bewegten Leitindex 0,91 Prozent auf 250,90 Euro ein.

Händler und Analysten kritisierten, dass Poech an die Öffentlichkeit gegangen sei. Das sorge für Verunsicherung, hieß es.

Für Händler Andreas Lipkow von Kliegel & Hafner etwa werden so "mehr Fragen als nötig" aufgeworfen. "Von außen sah die Fassade bei VW eigentlich gut und stabil aus. Die Reibereien zwischen Aufsichtsrats- und Vorstandsvorsitzendem sprechen dagegen eine komplett andere Sprache."

Wien (APA) - Die tschechische Sazka-Gruppe hat vom Bankhaus Schellhammer & Schattera Anteile an der Casinos Austria AG (CASAG) übernommen und ihre Beteiligung damit auf 38,29 Prozent aufgestockt. Der seit längerem bekannte Schritt sei formal abgeschlossen, teilte Sazka am Freitagnachmittag mit.
 

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Sazka hält nun 38,29 Prozent an Casinos Austria

Wien (APA) - Der "Kurier" nennt Details zum Abschlussbericht der "Soko Meinl" zu den Ermittlungen im Anlageskandal rund um die Meinl European Land (MEL) des Bankers Julius Meinl. "Vorbehaltlich gutachterlicher Feststellungen beträgt dem Verdacht nach der Schaden am effektiven Vermögen der Aktionäre (...) 1,69 Milliarden Euro", heißt es im Abschlussbericht, so "kurier.at" Freitagabend.
 

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Causa Meinl European Land - Anlegerschaden von 1,69 Mrd. Euro

London (APA/awp/sda) - Die Billigfluglinie Easyjet zeigt sich im Streit mit der Gewerkschaft SSP/VPOD gelassen. Man habe die Anliegen der Gewerkschaft zur Kenntnis genommen, teilte die Airline am Freitag als Reaktion auf ein Communiqué von deren Seite mit.
 

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Easyjet in Streit mit Gewerkschaft gelassen