VW-Firmenjets jahrelang in Steuerparadies registriert

Wolfsburg (APA/Reuters) - Der Volkswagen-Konzern hat seine jahrelang im Steuerparadies Cayman Islands registrierten Firmenflugzeuge nach Deutschland umgemeldet. Ein Firmensprecher bestätigte einen Bericht der "Welt am Sonntag", wonach sechs Flugzeuge der Volkswagen AirService inzwischen mit deutscher Kennung betrieben würden.

Volkswagen bestreitet der Zeitung zufolge, dass die nun beendete Registrierung der Firmenjets in der Karibik steuerliche Gründe gehabt habe. Vielmehr habe das für seine niedrigen Steuern bekannte britische Überseegebiet "Erleichterungen bei der Zulassung, Genehmigung und dem Betrieb" der Flugzeuge geboten. Durch eine neue EU-Verordnung, nach der auch die Behörden dort zuständig sind, wo die Flugzeuge stationiert sind, sei dieser Vorteil weggefallen, so die Zeitung.

Wien/Linz (APA) - Im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ/ÖVP) und andere hat der Zweitangeklagte Walter Meischberger heute den ganzen Tag lang die genauen Fragen der Richterin zu den Liechtenstein-Konten beantworten müssen. Dabei kam der frühere FPÖ-Spitzenpolitiker und Grasser-Trauzeuge einige Male ins Rätseln - obwohl er ja angibt, alle drei Konten seien in Wahrheit ihm zuzurechnen.
 

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Grasser-Prozess - Meischberger rätselt über Liechtenstein-Konten

Sonja Sarközi wird Chefin der russischen Sberbank Europe in Wien

Wirtschaft

Sonja Sarközi wird Chefin der russischen Sberbank Europe in Wien

Dublin/Frankfurt (APA/dpa) - Die deutsche Bundesregierung soll nach Auffassung der Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) mehr für den Luftverkehr und die dort beschäftigten Arbeitnehmer tun. Es gelte unter anderem, atypische Beschäftigungsmodelle auf europäischer Ebene zu unterbinden, erklärte VC-Präsident Ilja Schulz am Mittwoch beim Deutschen Verkehrspilotentag in Frankfurt.
 

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Pilotengewerkschaft Cockpit kritisiert Leihpilotensystem bei Ryanair