VW-Dieselskandal - Weitere Aufsichtsrat-Krisensitzung am Mittwoch

Wolfsburg - Der VW-Aufsichtsrat wird am kommenden Mittwoch erneut in Wolfsburg zu einer Krisensitzung zusammenkommen. Dies erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Freitag aus Teilnehmerkreisen. Das 20-köpfige Gremium wird auf dem Werksgelände erneut über die weitere Entwicklung in der Abgas-Affäre sprechen.

Seit Bekanntwerden der Manipulationen an weltweit rund elf Millionen Dieselfahrzeugen ist das Kontrollgremium von Europas größten Autokonzern sowie das ihm vorgeschaltete Präsidium bereits mehrfach zu Beratungen zusammengekommen. Einen Tag vor der Aufsichtsratssitzung soll es am Dienstag auf dem Werksgelände zudem auch eine Betriebsversammlung für die VW-Mitarbeiter geben.

Am 20. September war herausgekommen, dass VW in den USA mit einem Computerprogramm die Abgaswerte bei Dieselwagen manipuliert hat. Dem Konzern drohen deshalb weltweit Strafzahlungen in Milliardenhöhe. Bereits am 3. September soll Volkswagen gegenüber der amerikanischen Umweltbehörde EPA die Manipulation eingeräumt haben. Nach Konzernangaben sind in Deutschland rund 2,8 Millionen Fahrzeuge mit der Betrugssoftware ausgestattet.

Wien (APA) - Eine aktuelle Umfrage sieht eine deutliche Mehrheit gegen den von der Regierung geplanten Zwölf-Stunden-Arbeitstag. Laut einer vom Meinungsforscher Peter Hajek für ATV durchgeführten Umfrage, sprechen sich 59 Prozent gegen die Regierungspläne aus. Auch ÖVP- und FPÖ-Wähler unterstützen die Pläne nur zu 50 bzw. 49 Prozent. 54 Prozent attestieren der Regierung Klientelpolitik für Unternehmer, Beamte und Bauern.
 

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Arbeitszeit: Umfrage sieht deutliche Mehrheit gegen Zwölf-Stunden-Tag

Tokio (APA/AFP) - Angesichts einer alternden Bevölkerung und zunehmenden Fachkräftemangels hat die japanische Regierung eine Lockerung der Einreisebestimmungen angekündigt. "Der Fachkräftemangel ist dringlicher geworden", sagte Kabinettssekretär Yoshihide Suga am Freitag vor Journalisten.
 

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Japan will Einreisebestimmungen lockern und mehr Fachkräfte holen

Moskau (APA/dpa) - Die Fußball-WM wird Russland nach Einschätzung seiner Nationalbank nur ein geringes Wirtschaftswachstum bringen. Aufs Jahr gerechnet sei ein Plus von 0,1 bis 0,2 Prozentpunkten zu erwarten, sagte Zentralbankchefin Elvira Nabiullina am Freitag in Moskau. "Dafür wird sich die Weltmeisterschaft positiv auf die Erwartung und Stimmung der Russen wie der Gäste auswirken", sagte sie laut Agentur Tass.
 

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Russische Nationalbank erwartet kaum Wirtschaftswachstum durch WM