VW-Dieselskandal - Weitere Aufsichtsrat-Krisensitzung am Mittwoch

Wolfsburg - Der VW-Aufsichtsrat wird am kommenden Mittwoch erneut in Wolfsburg zu einer Krisensitzung zusammenkommen. Dies erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Freitag aus Teilnehmerkreisen. Das 20-köpfige Gremium wird auf dem Werksgelände erneut über die weitere Entwicklung in der Abgas-Affäre sprechen.

Seit Bekanntwerden der Manipulationen an weltweit rund elf Millionen Dieselfahrzeugen ist das Kontrollgremium von Europas größten Autokonzern sowie das ihm vorgeschaltete Präsidium bereits mehrfach zu Beratungen zusammengekommen. Einen Tag vor der Aufsichtsratssitzung soll es am Dienstag auf dem Werksgelände zudem auch eine Betriebsversammlung für die VW-Mitarbeiter geben.

Am 20. September war herausgekommen, dass VW in den USA mit einem Computerprogramm die Abgaswerte bei Dieselwagen manipuliert hat. Dem Konzern drohen deshalb weltweit Strafzahlungen in Milliardenhöhe. Bereits am 3. September soll Volkswagen gegenüber der amerikanischen Umweltbehörde EPA die Manipulation eingeräumt haben. Nach Konzernangaben sind in Deutschland rund 2,8 Millionen Fahrzeuge mit der Betrugssoftware ausgestattet.

Wien/Peking (APA) - Österreich baut seine diplomatische Präsenz in China aus. Noch vor dem Sommer soll in der Hauptstadt der südwestlichen Provinz Sichuan, Chengdu, ein Generalkonsulat eröffnet werden. Einen entsprechenden Bericht der chinesischen Nachrichtenagentur Xinhua bestätigte der Sprecher des Außenministeriums, Thomas Schnöll, am Dienstag auf APA-Anfrage.
 

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Österreich eröffnet neues Generalkonsulat in China

Berlin (APA/Reuters) - Ein Jahr nach der Amtseinführung von US-Präsident Donald Trump beurteilen die Mitglieder der Amerikanischen Handelskammer in Deutschland (AmCham Germany) die Wirtschafts- und Handelspolitik der USA skeptisch. In einer am Dienstag veröffentlichten Umfrage unter den AmCham-Verwaltungsräten sagten knapp 70 Prozent, heute sei die Verunsicherung größer als vor einem Jahr.
 

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Wirtschaft sieht Trumps Wirtschaftspolitik skeptisch - Umfrage

Peking (APA/Reuters) - In China ist nach Ansicht eines Zentralbankberaters kurzfristig keine Zinserhöhung nötig. Der Ratgeber der Notenbank PBOC, Sheng Songcheng, äußerte sich entsprechend in einem am Dienstag veröffentlichten Interview des Finanznachrichtenportals Yicai. Seit Oktober 2015 steht der Leitzins mit zehnjähriger Laufzeit wie fest zementiert bei 4,35 Prozent. Davor hatte die PBOC Zinsen sechsmal gesenkt.
 

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Chinesischer Notenbankberater: Vorerst keine Zinserhöhung nötig