VW-Dieselskandal - VCÖ: Lange Nachrüstungsdauer eine "Verhöhnung"

Wien/Wolfsburg - Dem Verkehrsclub Österreich (VCÖ) dauert der Zeitplan für die Pkw-Nachrüstungen, die der Volkswagen-Konzern wegen der Dieselabgasmanipulationen angekündigt hat, viel zu lange. Für die USA hatte der dortige VW-Chef Michael Horn von zwei Jahren gesprochen. "Dieses Schneckentempo ist eine Verhöhnung aller Betroffenen und geht auf Kosten der Gesundheit der Bevölkerung", kritisierte der VCÖ am Freitag.

Österreich sei vom VW-Dieselskandal besonders betroffen, weil einerseits die Diesel-Pkw-Rate mit rund 57 Prozent eine der höchsten in Europa sei und außerdem Millionen Diesel-Pkw aus anderen Staaten im Transit- und Tourismusland Österreich unterwegs seien, so der VCÖ in einer Aussendung. Laut Volkswagen sind in unserem Land rund 363.000 Autos betroffen, in Europa insgesamt acht Millionen, in den USA rund 430.000 und weltweit etwa elf Millionen.

In Österreich sei im ersten Halbjahr die Stickoxid-Belastung vielerorts deutlich über dem Jahresgrenzwert gelegen - und Messungen des Forschungsinstituts ICCT hätten gezeigt, dass getestete neue Dieselautos (Abgasklasse EURO 6) im Schnitt sieben Mal so viel NOx ausstoßen würden wie der Grenzwert vorschreibe. Am höchsten sei die Belastung bis Juni im Tiroler Vomp an der A12 (Inntalautobahn) gewesen (61 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft). Aber auch an einigen Messstellen in Städten wie Salzburg, Linz, Wien (Hietzinger Kai), Feldkirch und Innsbruck habe es massive Überschreitungen des Grenzwerts gegeben, der bei 30 Mikrogramm Stickstoffdioxid/m3 Luft plus 5 Mikrogramm Toleranzgrenze liege.

Wien (APA) - Für die Beschäftigten in der Film- und Musikwirtschaft (ausgenommen Filmschaffende) gibt es kommendes Jahr 2,6 Prozent mehr Lohn und Gehalt plus eine Einmalzahlung von 50 Euro. Die Regelung zur Überbezahlung und damit der Raum für Betriebsvereinbarungen bleibt bestehen, teilte der Fachverband Film- und Musikwirtschaft nach Abschluss der Verhandlungen mit der Younion am Mittwoch via Aussendung mit.
 

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2,6 Prozent mehr Lohn für Beschäftigte der Film- und Musikbranche

Wien (APA) - Wien vermeldet in Sachen Gästenächtigungen einen neuen Oktober-Rekord: Mit 1,4 Mio. Gästenächtigungen wurde im vergangenen Monat der bisherigen Bestwert aus dem Jahr 2016 um 3,4 Prozent übertroffen. Für den Zeitraum Jänner bis Oktober ergeben sich damit laut einer Aussendung des Wien-Tourismus knapp 13 Mio. Nächtigungen - ein Plus von 4 Prozent.
 

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Gästenächtigungen in Wien stiegen im Oktober um 3,4 Prozent

Kuala Lumpur (APA/Reuters) - Malaysia will den Handel mit Bitcoin und anderen Kryptowährungen regulieren. Personen und Unternehmen, die Cyberwährungen in konventionelles Geld umtauschen wollen, sollen dies ab dem kommenden Jahr melden, wie die Zentralbank des Landes am Mittwoch ankündigte. Damit sollen etwa Geldwäsche und Terrorismus-Finanzierung eingedämmt werden.
 

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Malaysia will Handel mit Kryptowährungen regulieren