VW-Dieselskandal - US-Behörde überprüft auch Motoren anderer Marken

Nach einem Bericht der "Financial Times" kommen nun auch die Dieslmodelle der VW-Konkurrenz auf den Prüfstand. Modelle von BMW, Chrysler, General Motors, Land Rover und Mercedes Benz werdendemnach überprüft.

Bangalore/Wolfsburg. Die US-Umweltbehörde weitet einem Medienbericht zufolge die Überprüfung von Dieselmotoren auf andere Marken aus. Neben Volkswagen untersuche die Behörde EPA mindestens 28 dieselbetriebene Modelle von Herstellern wie BMW, Chrysler, General Motors, Land Rover und Mercedes Benz, berichtete die "Financial Times" am Freitag unter Berufung auf ein EPA-Dokument.

Ziel sei es, herauszufinden, ob neben Volkswagen auch andere Autobauer Manipulationstechnik genutzt hätten. Eine Stellungnahme des Amtes war zunächst nicht zu erhalten.

Volkswagen hatte zugegeben, Abgaswerte in den USA mit einer verbotenen Software manipuliert zu haben. Weltweit sollen bis zu elf Millionen Fahrzeuge mit dieser Software ausgestattet sein. Die EPA hatte den Skandal vor zwei Wochen publik gemacht.

Ein Sprecher des Bundesverkehrsministeriums sagte in Berlin, es lägen derzeit keine Hinweise darauf vor, dass auch andere Autobauer von der Diesel-Affäre betroffen sind.

Dresden (APA/dpa) - Die deutsche Flirt-App Lovoo wird um 70 Mio. Dollar (58,5 Mio. Euro) vom US-Konzern The Meet Group übernommen. Die US-Amerikaner betreiben bereits mehrere konkurrierende Plattformen wie Hi5 oder MeetMe. Mit rund fünf Millionen aktiven Nutzern im Monat werde Lovoo aber die populärste Marke sein, erklärte The Meet Group am Mittwoch.
 

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70-Millionen-Euro-Flirt - US-Konzern kauft deutsche Dating-App Lovoo

Frankfurt (APA/Reuters) - Die Staatsanwaltschaft Frankfurt fordert von Deutsche-Börse-Chef Carsten Kengeter 500.000 Euro für die Einstellung des Insiderverfahrens gegen ihn. Das bestätigte der Vizepräsident des Amtsgerichts Frankfurt, Frank Richter, der Nachrichtenagentur Reuters am Mittwoch. Das Gericht muss in der Affäre um Insiderhandel und Marktmanipulation einem Deal der Börse mit der Staatsanwaltschaft zustimmen.
 

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Staatsanwaltschaft will 500.000 Euro von Börsen-Chef Kengeter

Tokio/Minato (APA/Reuters) - Das monatelange Rennen um die Chipsparte des japanischen Elektronikkonzerns Toshiba ist entschieden: Um rund 18 Mrd. Dollar (15 Mrd. Euro) erwirbt der US-Finanzinvestor Bain Capital den weltweit zweitgrößten Produzenten von Speicherchips. Als Partner agieren nach offiziellen Angaben vom Mittwoch der südkoreanische Konkurrent SK Hynix sowie die langjährigen Toshiba-Kunden Apple und Dell.
 

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Toshiba verkauft Chip-Sparte um 18 Mrd. Dollar an US-Finanzinvestor