VW-Dieselskandal - S&P senkt VW-Rating und droht weitere Abstufung an

In der Volkswagen-Abgasaffäre gerät nun auch die Kreditwürdigkeit des Autobauers unter Druck. Die US-Ratingagentur Standard & Poor's (S&P) senkte am Montag die entsprechende Bewertung um eine Stufe auf "A-". Zudem drohte das Institut VW mit weiteren Verschlechterungen.

Das Rating könne um bis zu zwei weitere Stufen gesenkt werden, hieß es in einer Mitteilung. Damit droht Volkswagen ein Abrutschen seiner Kreditwürdigkeit in die untere Mittelmäßigkeit.

Volkswagen habe im Skandal um die manipulierende Abgas-Software Mängel im Management, der Unternehmensführung und bei der Bewältigung von Risiken gezeigt, hieß es in der Mitteilung weiter. S&P will nun unter anderem weiter die Auswirkungen der Vorfälle auf die wirtschaftlichen Aussichten und die Wettbewerbsposition des Konzerns untersuchen. Auch die Entwicklung der Einnahmen und der Verschuldung würden unter die Lupe genommen.

Wegen der Nachrüstung der betroffenen Fahrzeuge und möglicher Schadenersatz- und Strafzahlungen muss Volkswagen mit hohen Kosten rechnen. Der neue Vorstandsvorsitzende Michael Müller sagte in der vergangenen Woche bei einer Betriebsversammlung in Wolfsburg, die bereits zurückgestellten 6,5 Mrd. Euro reichten nicht aus. Deswegen würden alle geplanten Investitionen noch einmal auf den Prüfstand gestellt.

VW hatte in den USA Abgaswerte von Dieselfahrzeugen durch eine Software manipuliert, die bei Tests zu einem niedrigeren Schadstoffausstoß als im Normalbetrieb führte. Die Software ist in insgesamt elf Millionen Fahrzeuge weltweit eingebaut, in Deutschland sind laut Volkswagen rund 2,8 Millionen Fahrzeuge betroffen, in Österreich rund 363.000 Autos.

Frankfurt (APA/Reuters) - Die Europäische Zentralbank (EZB) erwartet frühestens in rund einem Jahr die nächste Zinserhöhung. Der Leitzins liegt derzeit auf dem Rekordtief von 0,0 Prozent und soll nach den Worten von EZB-Präsident Mario Draghi noch "über den Sommer" 2019 hinaus auf diesem Niveau bleiben.
 

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Draghi: EZB-Zinsen bleiben über Sommer 2019 hinaus auf Rekordtief

München (APA/Reuters) - Siemens baut in der angeschlagenen Kraftwerks-Sparte in Deutschland 500 Arbeitsplätze weniger ab als geplant. Das ist das Ergebnis der monatelangen Verhandlungen mit der IG Metall und dem Betriebsrat, wie der Münchner Industriekonzern am Montag verkündete.
 

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Siemens baut in Deutschland 2.900 Stellen ab

Berlin/Palo Alto (Kalifornien) (APA/dpa) - Industrie-Unternehmen in Europa haben die Bedeutung Künstlicher Intelligenz als einen maßgeblichen Schlüssel-Faktor für ihren künftigen Erfolg erkannt. Im Schnitt erwarten die Unternehmen dadurch Umsatzzuwächse von 11,6 Prozent bis 2030, geht aus einer Studie hervor, die von Hewlett Packard Enterprise (HPE) und den Ausrichtern der Konferenz Industry of Things World in Berlin durchgeführt wurde.
 

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Studie: Industrie sieht Künstliche Intelligenz als Schlüssel-Faktor