VW-Dieselskandal- Finanzaufsicht: Untersuchungen werden länger dauern

Die Untersuchungen der Finanzaufsicht zum Handel mit VW-Aktien rund um den weltweiten Abgas-Skandal könnten sich noch lange hinziehen. "Wir wissen nicht, wann sie abgeschlossen sein werden", sagte eine Sprecherin der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) am Montag der Deutschen Presse-Agentur in Hannover.

Es handle sich bei der Überprüfung nach wie vor um eine routinemäßige Untersuchung, die bei großen Kursschwankungen immer anstehe.

Zudem prüfe die Bafin, ob Volkswagen bei der Veröffentlichung des Abgas-Skandals entsprechend dem Aktiengesetz gehandelt habe, sagte die Sprecherin. Kritiker werfen VW vor, die Öffentlichkeit zu spät informiert zu haben. Nach Ansicht einiger Juristen hat sich der Konzern wegen einer Reihe von unterlassenen sowie unvollständigen Kapitalmarkt-Informationen gegenüber seinen Aktionären schadenersatzpflichtig gemacht. In Deutschland und in den USA drohen VW deshalb bereits Sammelklagen.

Seit dem Bekanntwerden der Manipulationen bei Diesel-Fahrzeugen ist der Kurs der VW-Vorzugsaktien eingebrochen. Zum Wochenbeginn sackten die Papiere an der Frankfurter Börse erneut ab - mit 86,36 Euro fielen sie zwischenzeitlich auf den tiefsten Stand seit fünf Jahren.

Wien/Graz/Zürich (APA) - Das in Zürich börsennotierte steirische Unternehmen ams AG zapft den Kapitalmarkt an. Die Hightech-Firma begibt eine 350 Mio. Dollar (knapp 293 Mio. Euro) schwere Wandelanleihe mit einer Laufzeit von fünf Jahren (bis 28. September 2022), wie das Unternehmen mit Sitz in Unterpremstätten heute, Montag, Nachmittag mitteilte.
 

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Steirische ams platziert 350 Mio. Dollar schwere Anleihe

Washington (APA/Reuters) - Der Internationale Währungsfonds (IWF) sieht die Weltwirtschaft trotz vieler Risiken auf einem soliden Wachstumspfad. "Nahezu ein Jahrzehnt nach Ausbruch der globalen Finanzkrise befindet sich die Weltwirtschaft auf einem Erholungskurs", sagte der Vize-Chef des Fonds, Tao Zhang, laut Redetext am Montag auf einer Veranstaltung in Cleveland.
 

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IWF sieht Weltwirtschaft auf gutem Kurs

London (APA/dpa) - Das Beratungshaus Deloitte ist das Opfer eines ausgefeilten Cyberangriffs geworden. Vertrauliche E-Mails und Daten großer Kunden seien kompromittiert worden, heißt in einem Bericht des britischen "Guardian".
 

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Beratungsgesellschaft Deloitte wurde Opfer von Cyber-Angreifern