VW-Dieselskandal- Finanzaufsicht: Untersuchungen werden länger dauern

Die Untersuchungen der Finanzaufsicht zum Handel mit VW-Aktien rund um den weltweiten Abgas-Skandal könnten sich noch lange hinziehen. "Wir wissen nicht, wann sie abgeschlossen sein werden", sagte eine Sprecherin der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) am Montag der Deutschen Presse-Agentur in Hannover.

Es handle sich bei der Überprüfung nach wie vor um eine routinemäßige Untersuchung, die bei großen Kursschwankungen immer anstehe.

Zudem prüfe die Bafin, ob Volkswagen bei der Veröffentlichung des Abgas-Skandals entsprechend dem Aktiengesetz gehandelt habe, sagte die Sprecherin. Kritiker werfen VW vor, die Öffentlichkeit zu spät informiert zu haben. Nach Ansicht einiger Juristen hat sich der Konzern wegen einer Reihe von unterlassenen sowie unvollständigen Kapitalmarkt-Informationen gegenüber seinen Aktionären schadenersatzpflichtig gemacht. In Deutschland und in den USA drohen VW deshalb bereits Sammelklagen.

Seit dem Bekanntwerden der Manipulationen bei Diesel-Fahrzeugen ist der Kurs der VW-Vorzugsaktien eingebrochen. Zum Wochenbeginn sackten die Papiere an der Frankfurter Börse erneut ab - mit 86,36 Euro fielen sie zwischenzeitlich auf den tiefsten Stand seit fünf Jahren.

Berlin (APA/Reuters) - Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel hat Standfestigkeit der EU bei den Brexit-Verhandlungen gefordert. "Wir wollen ein geordnetes Verlassen Großbritanniens, aber nicht um jeden Preis. Wir dürfen uns den Binnenmarkt nicht zerstören lassen", sagte die Kanzlerin am Montag auf dem Unternehmertag des Außenhandelsverbands BGA in Berlin.
 

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Brexit - Merkel: "Dürfen uns Binnenmarkt nicht zerstören lassen"

Wien (APA/Reuters) - Der Finanzinvestor Advent bereitet Finanzkreisen zufolge einen Börsengang oder Verkauf der Wiener Addiko Bank vor, die aus der zusammengebrochenen Krisenbank Hypo Alpe Adria hervorgegangen ist. Die Investmentbanken Goldman Sachs und Citi sollen Advent bei dem Prozess beraten, sagten mehrere mit der Angelegenheit vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters.
 

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Finanzinvestor Advent bereitet Ausstieg bei Addiko Bank vor

Berlin/Rüsselsheim (APA/dpa) - Autohersteller wie VW mussten wegen unzulässiger Abgastechnikmanipulation bereits Diesel-Fahrzeuge zurückrufen - verpflichtend. Im Abgasskandal gerät nun auch Opel zunehmend in Visier der Behörden und immer stärker unter Druck. Das deutsche Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) will für den Autobauer einen Rückruf von rund 100.000 Diesel-Fahrzeugen anordnen.
 

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Deutschland - Rückruf für 100.000 Opel-Diesel "steht kurz bevor"