VW-Dieselskandal - DIW-Chef: Steuerzahler müssen VW-Kosten mittragen

Berlin - Ein Teil der erwarteten milliardenschweren Kosten des Abgas-Skandals für Volkswagen werden nach den Worten von DIW-Präsident Marcel Fratzscher beim Steuerzahler hängen bleiben.

"Der deutsche Staat, und damit der Steuerzahler, haben bereits finanzielle Verluste erlitten und werden sich an den Kosten beteiligen müssen", sagte der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) am Freitag der Nachrichtenagentur Reuters. "Denn dem deutschen Staat gehören 20 Prozent des Volkswagen-Konzerns. Damit ist der Staat verpflichtet, finanzielle Leistungen zu erbringen."

Volkswagen hat Dieselautos mit einer Software ausgestattet, die Abgaswerte manipuliert. Davon sollen elf Millionen Fahrzeuge betroffen sein. Durch die Umrüstung und mögliche Strafen drohen Europas größtem Autobauer Kosten in Milliardenhöhe.

"Der Schaden durch den Skandal bei Volkswagen könnte gesamtwirtschaftliche Kosten für Deutschland haben", sagte Fratzscher. "Die Kosten alleine für Volkswagen könnten bis zu 100 Mrd. Euro betragen - dies sind mehr als drei Prozent der deutschen Wirtschaftsleistung", sagte der Berliner Ökonom. "Auch wenn die Wahrscheinlichkeit einer solchen Schadensgröße begrenzt ist, so stellt dies ein gesamtwirtschaftliches Risiko für Deutschland da."

Frankfurt/Derby (APA/Reuters) - Die Pläne zum Verkauf der verlustreichen zivilen Schiffbau-Sparte ermuntern Anleger zum Einstieg bei Rolls-Royce. Die Aktien des britischen Flugzeugtriebwerk-Bauers stiegen am Mittwoch um bis zu 8,5 Prozent auf 926,4 Pence (7,6 Euro). Das ist der größte Kurssprung seit einem halben Jahr.
 

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Möglicher Verkauf von Geschäftsteilen beflügelt Rolls-Royce

Budapest (APA/dpa) - Ungarns rechtsnationale Regierung plant eine neue Strafsteuer für Zivilorganisationen, die Flüchtlingen helfen und ihre Kosten überwiegend durch Unterstützung aus dem Ausland decken. Dies gab der ungarische Innenminister Sandor Pinter am Mittwoch nach einer Regierungssitzung bekannt. Die Steuer werde 25 Prozent betragen.
 

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Ungarns Regierung plant Strafsteuer für Flüchtlingshelfer

New York/Charlotte (North Carolina) (APA/dpa) - Die von US-Präsident Donald Trump vorangetriebene Steuerreform macht den großen Banken des Landes weiter zu schaffen. Im Falle des Wall-Street-Hauses Goldman Sachs waren die Belastungen im Schlussquartal derart hoch, dass ein milliardenschwerer Verlust anfiel. Bei der Bank of America halbierte sich der Quartalsgewinn.
 

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US-Steuerreform zieht Goldman Sachs und Bank of America herunter