VW-Dieselskandal - BMW-Entwicklungschef: VW hat noch lange Probleme

Wolfsburg/München - Die Abgas-Affäre bei Volkswagen wird der Autobranche nach Einschätzung von BMW-Entwicklungsvorstand Klaus Fröhlich noch monatelang Probleme bereiten. "Es werden jetzt Hunderte von Testergebnissen aufsteigen, wo irgendjemand irgendwas gefahren hat", sagte Fröhlich am Donnerstag auf einem Kongress der Fachzeitschrift "Automobilwoche" in Berlin.

Dabei kämen sicher auch einmal erhöhte Abgaswerte heraus, da der Ausstoß von Stickoxiden mit Last und Drehzahl stark ansteige.

"Sie können auch im ersten Gang um den Block fahren, dann haben Sie eine 40-fache Überhöhung", erklärte Fröhlich. Das sage aber nichts aus. Entscheidend seien die Zulassungstests.

In der vergangenen Woche hatte es inzwischen relativierte Berichte gegeben, auch BMW habe Abgaswerte überschritten. Der Autobauer hatte daraufhin klargestellt: "Grundsätzlich gilt: Bei der BMW Group wird nicht manipuliert, und wir halten uns selbstverständlich in jedem Land an die gesetzlichen Vorgaben und erfüllen alle lokalen Testvorgaben."

Die Testergebnisse stammten laut Fröhlich aus einem einmaligen einstündigen Fahrversuch auf der Straße und nicht auf einem definierten Profil. Damit seien sie nicht vergleichbar.

Der neue Nestle-Chef Mark Schneider muss den weltgrößten Nahrungsmittelkonzern möglichst schnell aus der Flaute steuern - sei es durch den Verkauf schlecht laufender Bereiche, große Übernahmen oder ein weiteres Sparprogramm. Am kommenden Diesntag präsentiert Schneider die neue Strategie - ein Spagat zwischen Sparprogramm und Expansion.
 

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Neuer Nestle-Chef präsentiert Strategie

Wien (APA) - Der frühere Lobbyist und FPÖ-Politiker Walter Meischberger hält seine Anklage in der Causa Telekom Austria/Parteienfinanzierung für parteipolitisch motiviert und wehrt sich gegen den Vorwurf der Geldwäsche. Das geht laut einem Bericht des "Standard" (Wochenendausgabe) aus den "ergänzenden Ausführungen" seines Rechtsanwalts zum Einspruch gegen die Anklageschrift hervor.
 

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Telekom-Anklage: Meischberger wehrt sich gegen Geldwäschevorwurf

Berlin/Washington (APA/Reuters) - Der deutsche Wirtschaftsstaatssekretär Matthias Machnig hat nach Gesprächen in den USA die Hoffnung auf eine gütliche Beilegung der handelspolitischen Streitigkeiten zwischen beiden Ländern genährt. "Es gibt eine konstruktive Grundhaltung", sagte er am Freitag nach seinen Unterredungen mit hohen Vertretern der US-Regierung und der Wirtschaft.
 

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Deutscher Politiker: Entspannter im Handelsstreit mit USA