VW schätzt "Dieselgate"-Last auf bis 20 Mrd. Euro - Insider

Volkswagen geht wegen des Dieselskandals in den USA derzeit offenbar von Rückstellungen in einer Größenordnung von 10 bis 20 Mrd. Euro aus. "Es gibt keine Indikation, die sehr deutlich oberhalb von 20 Milliarden Euro liegt", sagte eine Person mit Kenntnis der Beratungen der Nachrichtenagentur Reuters am Donnerstag.

"Aus dem, was wir bis jetzt wissen, sind es auf jeden Fall mehr als zehn Milliarden", fügte der Insider hinzu. Eine weitere mit den Zahlen vertraute Person sagte, dies sei eine realistische Größenordnung.

Reuters hatte am Mittwoch von Insidern erfahren, dass VW für das abgelaufene Geschäftsjahr einen zweistelligen Milliardenbetrag zurückstellen muss, um die Lasten von Dieselgate zu schultern. VW äußerte sich nicht.

Der Insider sagte weiter, die für die USA geschätzte Summe umfasse eine Entschädigung der Kunden, die Reparatur der manipulierten Fahrzeuge sowie eine mögliche Strafe durch das US-Justizministerium und eine Kompensation für den jahrelangen überhöhten Stickstoffausstoß. Darin seien die wegen der Reparatur der weltweit rund elf Millionen von Manipulation der Dieselabgaswerte betroffenen Fahrzeuge bereits zurückgestellten 6,7 Mrd. Euro enthalten. Denkbar wäre, dass die Gesamtsumme buchhalterisch auf zwei Jahre aufgeteilt werde, sagte die Person.

In den USA läuft heute eine vom Bezirksgericht in San Francisco gesetzt Frist aus, bis zu der sich Volkswagen mit den Behörden geeinigt haben muss. Reuters hat von Insidern erfahren, dass es bereits ein Rahmenabkommen für einen möglichen Kompromiss gibt. Demnach wird der deutsche Autobauer dem Gericht voraussichtlich anbieten, bis zu 500.000 manipulierte Dieselfahrzeuge mit 2,0-Liter-Motoren zurückzukaufen. Alternativ werde Kunden womöglich auch eine Reparatur angeboten, sofern die US-Aufseher dafür grünes Licht geben.

Linz (APA) - Die Österreicher überraschen zu Weihnachten im Durchschnitt sechs Personen mit Geschenken. 43 Prozent bereiten die Weihnachtseinkäufe Spaß, 27 Prozent empfinden sie eher als Belastung, der Rest ist unentschieden. Frauen und jüngeren Personen macht das Christmas-Shopping im Vergleich zu Männern und älteren Personen eher Freude. Das ergab eine Umfrage des Linzer Meinungsforschungsinstitutes IMAS.
 

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Österreicher beschenken im Durchschnitt zu Weihnachten sechs Personen

Pfullendorf (APA/dpa) - Der insolvente deutsche Küchenbauer Alno stellt den Betrieb endgültig ein. Auch der letzte potenzielle Investor habe am Ende kein Kaufangebot abgegeben, teilte das Unternehmen am Freitag in Pfullendorf mit. Damit sei der Verkaufsprozess ohne Ergebnis beendet. Das verbleibende Vermögen werde, so weit möglich, in den kommenden Monaten verkauft.
 

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Endgültiges Aus für insolventen Küchenbauer Alno

Addis Abeba (APA/dpa) - Eine Raupenplage macht Experten zufolge fast allen Mais anbauenden Ländern in Afrika zu schaffen. Inzwischen sei der Herbst-Heerwurm (Spodoptera frugiperda) in 38 Ländern auf dem Kontinent zu finden, sagte Jean-Baptiste Bahama von der UN-Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation (FAO) in Addis Abeba.
 

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Raupen drohen in Afrika enorme Mengen Mais zu vernichten