VW-Chef gegen weitere Zukäufe - zwölf Marken "reichen"

Volkswagen-Konzernchef Martin Winterkorn hat sich entschieden gegen weitere Zukäufe ausgesprochen. "Momentan haben wir zwölf Marken. Das reicht mir auch", sagte er dem Magazin "PS-Welt". Der Konzern werde organisch - also aus eigener Kraft und seiner derzeitigen Struktur - weiter wachsen. Zuvor hatte es immer wieder Gerüchte über ein Interesse an einer Übernahme etwa von Fiat Chrysler gegeben.

Trotz allem verfolgt Winterkorn seinen Worten zufolge die Entwicklung bei Fiat aufmerksam. Das Verschwinden der Marke Lancia tue ihm "im Herzen weh", sagte er dem Blatt. "Man sieht, was passieren kann, wenn man nicht aufpasst. Man muss in dieser Branche immer auf der Hut sein, darf den Erfolg nie als gesetzt nehmen."

Die Position der Automobilindustrie sieht Winterkorn trotz der Bemühungen von IT-Riesen wie Apple oder Google, die mit dem Gedanken eines Einstiegs ins Autogeschäft spielen, insgesamt nicht in Gefahr. Er sei überzeugt: "Das Automobil als eines der komplexesten Industrieprodukte wird unsere ureigene Hoheit bleiben."

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte