VW bereitet möglichen Börsengang der LKW-Sparte vor - Zeitung

Wolfsburg (APA/Reuters) - Volkswagen trifft einem Zeitungsbericht zufolge Vorbereitungen für einen möglichen Börsengang seiner Nutzfahrzeugsparte. Noch in diesem Monat solle mit der Umwandlung der Volkswagen Truck & Bus GmbH in eine Aktiengesellschaft das Fundament dafür geschaffen werden, berichtete das "Handelsblatt" unter Berufung auf Konzernkreise vorab aus seiner Montagausgabe.

Ziel sei es, in diesem ersten Schritt die "Kapitalmarktfähigkeit" zu erreichen. In einem nächsten Schritt sollten Investmentbanken engagiert werden, um bei Investoren für den Geschäftsbereich mit rund 80.000 Mitarbeitern zu werben. "An der Börse soll die Aktie dann im Frühjahr kommenden Jahres erstmals gehandelt werden", zitierte die Zeitung einen Manager, der ungenannt habe bleiben wollen. Laut Konzerninsidern wolle VW zunächst die Mehrheit an der Sparte behalten. Auch die Nachrichtenagentur "Bloomberg" berichtete, VW habe sich zuletzt mit möglichen Schritten beschäftigt, die der Sparte Zugang zum Kapitalmarkt ermöglichen würden.

Eine Sprecherin der LKW-Sparte wollte sich am Sonntag nicht dazu äußern. Sie verwies auf frühere Anmerkungen von Managern, wonach ein Börsengang eine der Optionen sei.

Final beschlossen sei der Börsengang nicht, berichtete das "Handelsblatt". Dazu seien noch weitere Beschlüsse des Vorstands und des Aufsichtsrats nötig und der Betriebsrat müsste eingebunden werden. Dies solle in den kommenden Wochen geschehen. Eine solche Transaktion könnte der zweitgrößte Börsengang der vergangenen Jahre nach der Siemens-Tochter Healthineers werden und VW nach Einschätzung von Experten einen zweistelligen Milliardenbetrag in die Kassen spülen, hieß es weiter.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte