VW-Aufsichtsrat soll Diess bereits am Donnerstag krönen

Hamburg/Wolfsburg (APA/Reuters) - Der VW-Aufsichtsrat soll den Chefwechsel einem Insider zufolge bereits am Donnerstag beschließen. Das Kontrollgremium werde dann zusammentreten, um VW-Markenchef Herbert Diess zum neuen Konzernchef zu bestimmen, sagte eine Person mit Kenntnis der Beratungen der Nachrichtenagentur Reuters.

Dann solle auch die neue Führungsstruktur beraten werden. Ursprünglich sollte der Aufsichtsrat erst am Freitagnachmittag zusammentreten, um die umfangreiche Tagesordnung abzuarbeiten.

Im Anschluss an die Sitzung solle eine Mitteilung veröffentlicht werden. Für Freitag wird Volkswagen womöglich zu einer Pressekonferenz in Wolfsburg einladen. Das Unternehmen äußerte sich nicht dazu.

Der weltgrößte Autokonzern hatte am Dienstag überraschend angekündigt, die Führungsstruktur neu zu ordnen. Neben dem bisherigen Vorstandsvorsitzenden Matthias Müller soll auch Personalvorstand Karlheinz Blessing ersetzt werden, wie mehrere mit den Vorgängen vertraute Personen Reuters am Mittwoch berichteten.

München (APA/Reuters) - Siemens kauft das US-Technologieunternehmen Austemper Design Systems, einen jungen Softwareanbieter für Sicherheitsanwendungen. Mit der Übernahme könne Siemens sein Angebot an Kunden ergänzen, die sich mit autonomem Fahren sowie der Digitalisierung von Produktionsbetrieben und Infrastruktur beschäftigen, teilte das Unternehmen mit. Die Details der Übernahme würden nicht bekannt gegeben.
 

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Siemens kauft US-Technologie-Start-up

Washington (APA/AFP/Reuters) - "Baut sie hier!": US-Präsident Donald Trump hat im Handelsstreit mit der EU erneut mit Strafzöllen auf europäische Auto-Importe gedroht. Wenn die Europäische Union nicht "bald" ihre langjährigen Zölle und Barrieren für US-Produkte "niederbricht und beseitigt", würden die USA einen 20-prozentigen Tarif auf alle aus der EU eingeführten Autos verhängen, schrieb Trump am Freitag auf Twitter.
 

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Trump droht wieder mit Zöllen auf EU-Autos: "Baut sie hier!"

Brüssel (APA/dpa/Reuters) - Mit Zöllen auf amerikanische Produkte wie Whiskey, Jeans, Motorräder und Erdnussbutter hat die EU im Handelsstreit mit den USA zurückgeschlagen. Die Vergeltungszölle sind in der Nacht zum Freitag in Kraft getreten. Auf europäische Verbraucher dürften bei einigen Produkten Preiserhöhungen zukommen.
 

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Zölle auf US-Produkte in Kraft: Einige Produkte dürften teurer werden