VW-Aufsichtsrat berät über Multi-Milliarden-Budget

Wolfsburg/Hamburg (APA/Reuters) - Volkswagen geht nach der Dieselkrise bei den Investitionen wieder in die Vollen. Angesichts eines robusten Autogeschäfts und weltweit sprudelnder Einnahmen soll der Aufsichtsrat an diesem Freitag Insidern zufolge ein Investitionsbudget von mehr als 70 Mrd. Euro für die kommenden fünf Jahre beschließen.

Der Planungszeitraum reiche von 2018 bis 2022, sagte einer der Eingeweihten der Nachrichtenagentur Reuters. Während der Dieselkrise war Volkswagen bei den Investitionen nur auf Sicht gefahren. Das Unternehmen wollte die Informationen nicht kommentieren.

Mit den Investitionen will Volkswagen den Umbau zu einem führenden Anbieter von Elektroautos und Mobilitätsdiensten stärker vorantreiben. Der Aufsichtsrat berät dabei über neue Projekte und die Auslastung der Werke. Im Vorfeld war bereits durchgesickert, dass die Produktion von Elektrofahrzeugen mehrerer Konzernmarken in Zwickau gebündelt werden soll. Das dürfte in Sachsen gut ankommen, da das Bundesland vom Personalabbau bei Siemens stark betroffen ist.

Auch in den außerhalb Europas besonders wichtigen Märkten in China und den USA will Volkswagen in den nächsten Jahren viel Geld in die Produktion batteriebetriebener Autos und Hybridwagen stecken.

Im Anschluss an die Sitzung des Aufsichtsrats wollen Aufsichtsratschef Hans Dieter Pötsch, Konzernchef Matthias Müller und Betriebsratschef Bernd Osterloh auf dem Werksgelände vor die Presse treten.

Leverkusen (APA/Reuters) - Der deutsche Pharmakonzern Bayer erwägt eine Auslagerung von Pharmaforschungsaktivitäten. Vorstandschef Werner Baumann habe Ende September auf einer Betriebsversammlung in Leverkusen über das schwächer werdende Wachstum des Pharmageschäfts gesprochen und Gedanken geäußert, dass Ausgaben für die Forschung nach außen verlagert werden könnten, erklärte der Bayer-Gesamtbetriebsrat in einem Infobrief.
 

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Betriebsrat: Bayer prüft Auslagerung von Pharmaforschungsaktivitäten

Hamburg (APA/dpa) - Der deutsche Konsumgüterkonzern Beiersdorf wird künftig von Stefan De Loecker geführt. Der bisherige stellvertretende Vorstandsvorsitzende soll mit 1. Jänner Stefan Heidenreich an der Spitze beerben, wie der DAX-Konzern am Montag in Hamburg mitteilte. Das entschied der Aufsichtsrat.
 

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Vize De Loecker rückt bei Beiersdorf an die Spitze

Brüssel/Burbank (Kalifornien) (APA/Reuters) - Der US-Medienkonzern Walt Disney will sich das grüne Licht der EU-Kommission zur Übernahme des Film- und Fernsehgeschäfts des Konkurrenten Twenty-First Century Fox mit Zugeständnissen sichern. Es gehe darum, den Wettbewerbshütern ihre Bedenken zu nehmen, teilte die EU-Kommission am Montag mit ohne Details zu nennen.
 

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Disney-Konzern ringt um Zustimmung der EU-Kommission zu Fox-Deal