VW-Aufsichtsrat berät über Multi-Milliarden-Budget

Wolfsburg/Hamburg (APA/Reuters) - Volkswagen geht nach der Dieselkrise bei den Investitionen wieder in die Vollen. Angesichts eines robusten Autogeschäfts und weltweit sprudelnder Einnahmen soll der Aufsichtsrat an diesem Freitag Insidern zufolge ein Investitionsbudget von mehr als 70 Mrd. Euro für die kommenden fünf Jahre beschließen.

Der Planungszeitraum reiche von 2018 bis 2022, sagte einer der Eingeweihten der Nachrichtenagentur Reuters. Während der Dieselkrise war Volkswagen bei den Investitionen nur auf Sicht gefahren. Das Unternehmen wollte die Informationen nicht kommentieren.

Mit den Investitionen will Volkswagen den Umbau zu einem führenden Anbieter von Elektroautos und Mobilitätsdiensten stärker vorantreiben. Der Aufsichtsrat berät dabei über neue Projekte und die Auslastung der Werke. Im Vorfeld war bereits durchgesickert, dass die Produktion von Elektrofahrzeugen mehrerer Konzernmarken in Zwickau gebündelt werden soll. Das dürfte in Sachsen gut ankommen, da das Bundesland vom Personalabbau bei Siemens stark betroffen ist.

Auch in den außerhalb Europas besonders wichtigen Märkten in China und den USA will Volkswagen in den nächsten Jahren viel Geld in die Produktion batteriebetriebener Autos und Hybridwagen stecken.

Im Anschluss an die Sitzung des Aufsichtsrats wollen Aufsichtsratschef Hans Dieter Pötsch, Konzernchef Matthias Müller und Betriebsratschef Bernd Osterloh auf dem Werksgelände vor die Presse treten.

Wien (APA) - Der frühere Obmann des Rings freiheitlicher Studenten (RFS), Alexander Schierhuber, wird per 1. Juni einer von vier Geschäftsführern der Breitspur Planungsgesellschaft mbH. Einen entsprechenden Online-Bericht der "Presse" bestätigte das von Norbert Hofer (FPÖ) geführte Infrastrukturministerium auf APA-Anfrage. Schierhuber ist schlagender Burschenschafter beim Akademischen Corps Saxonia zu Wien.
 

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Ex-RFS-Chef Schierhuber wird Breitspurbahnplanungs-Geschäftsführer

Auburn Hills (Michigan) (APA/dpa) - Der Autobauer Fiat Chrysler hat in den USA rund 4,8 Millionen Autos wegen Softwareproblemen zurückgerufen. Konkret gehe es um mögliche Fehlfunktionen im Zusammenhang mit den Geschwindigkeitsreglern, die behoben werden müssten, teilte das Unternehmen am Freitag in Auburn Hills mit. Betroffen seien unter anderem Fahrzeuge der Marken Chrysler Sedan, Cherokee und Ram Pickups.
 

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Softwareprobleme: Fiat Chrysler ruft in den USA 4,8 Mio. Autos zurück

Brüssel (APA/dpa) - In Europa gelten seit Freitag einheitliche Datenschutzregeln. Nach zweijähriger Übergangsfrist ist die neue Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) nun in allen 28 EU-Staaten in Kraft getreten. Sie setze "einen weltweiten Datenschutz-Standard, und darauf können wir alle stolz sein", sagte EU-Justizkommissarin Vera Jourová am Freitag in Brüssel. "Sie bringt konkreten Nutzen für Bürger ebenso wie für Unternehmen."
 

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DSGVO verbessert Datenschutz - Erste Beschwerden gegen US-Konzerne