VW: Keine Ablösung von Komponenten-Chef Schmall geplant

Wolfsburg (APA/dpa) - Volkswagen will an Thomas Schmall als Vorstand für seine konzerneigenen Zulieferwerke festhalten. Das Unternehmen dementierte am Dienstag einen Bericht des Magazins "Auto Motor Sport", demzufolge der Manager auf der Position des "Komponenten"-Chefs abgelöst werden könne.

"Thomas Schmall ist und bleibt Leiter der Konzern-Komponente der Volkswagen AG und verantwortet hiermit die Neuausrichtung des konzernweiten Komponentengeschäfts, das wir noch effizienter und wettbewerbsfähiger aufstellen werden", hieß es dazu aus Wolfsburg.

Die Zeitschrift hatte dagegen unter Berufung auf Kreise aus dem VW-Umfeld gemeldet, die Managerin Barbara Bergmeier solle auf Wunsch des neuen Einkaufsvorstands und Ex-ZF-Chefs Stefan Sommer auf die Stelle der Komponenten-Chefin geholt werden. Sie solle "eine verantwortliche Position im Rahmen der Neuausrichtung von VW-Komponente" erhalten. Bergmeier war beim Zulieferer Dräxlmaier tätig, früher arbeitete sie auch beim Audi-Rivalen BMW. VW wollte "grundsätzlich nicht zu Personalspekulationen" Stellung nehmen.

In der "Komponenten" bündelt der größte Autokonzern der Welt seine hausinternen Zulieferungen etwa für Motoren, Getriebe, Fahrwerke oder Lenkungen. Dazu hatte die VW-Gruppe eine neue, markenübergreifende Sparte "Konzern Komponente" gegründet. Darin werden weltweit 56 Fabriken mit rund 80.000 Beschäftigten zusammengefasst. Deutsche Standorte sind etwa Baunatal bei Kassel, Braunschweig und Salzgitter.

Brüssel (APA) - Die Inflationsrate in der EU hat im September 2,2 Prozent betragen, für die Eurozone lag die Teuerung bei 2,1 Prozent. Österreich landete mit 2,1 Prozent genau im Durchschnitt der Währungsunion. Rumänien registrierte laut Eurostat-Daten vom Mittwoch mit 4,7 Prozent das stärkste Inflationsplus, Dänemark hatte hingegen den geringsten Preisanstieg mit nur 0,5 Prozent.
 

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Inflationsrate in der EU im September bei 2,2 Prozent

München (APA/dpa) - Der deutsche Onlinehändler Zooplus schwächelt ein wenig auf seinem Wachstumskurs. Die Zahl der Neukunden steigt beim Anbieter für Heimtierbedarf nicht mehr so stark, und auch der Umsatz legte im Sommer nicht mehr so deutlich zu wie zuvor. Vorstandschef Cornelius Patt sah darin aber keinen Grund, von seinen Erwartungen für 2018 abzurücken.
 

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Wachstumstempo des Tierbedarfshändlers Zooplus lässt nach

Wien/Brüssel (APA) - Österreich bereitet sich auf ein Scheitern der Brexit-Verhandlungen vor. "Natürlich sind wir vorbereitet", sagte Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) am Mittwoch im EU-Hauptausschuss des Nationalrats im Vorfeld des EU-Gipfels. Er werde aber keine Details verraten, um nicht Unsicherheiten zu erhöhen. "Es gilt vorbereitet zu sein, aber es gilt das nicht breitzutreten."
 

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Brexit - Österreich bereitet sich auf No-Deal-Szenario vor