VW: Keine Ablösung von Komponenten-Chef Schmall geplant

Wolfsburg (APA/dpa) - Volkswagen will an Thomas Schmall als Vorstand für seine konzerneigenen Zulieferwerke festhalten. Das Unternehmen dementierte am Dienstag einen Bericht des Magazins "Auto Motor Sport", demzufolge der Manager auf der Position des "Komponenten"-Chefs abgelöst werden könne.

"Thomas Schmall ist und bleibt Leiter der Konzern-Komponente der Volkswagen AG und verantwortet hiermit die Neuausrichtung des konzernweiten Komponentengeschäfts, das wir noch effizienter und wettbewerbsfähiger aufstellen werden", hieß es dazu aus Wolfsburg.

Die Zeitschrift hatte dagegen unter Berufung auf Kreise aus dem VW-Umfeld gemeldet, die Managerin Barbara Bergmeier solle auf Wunsch des neuen Einkaufsvorstands und Ex-ZF-Chefs Stefan Sommer auf die Stelle der Komponenten-Chefin geholt werden. Sie solle "eine verantwortliche Position im Rahmen der Neuausrichtung von VW-Komponente" erhalten. Bergmeier war beim Zulieferer Dräxlmaier tätig, früher arbeitete sie auch beim Audi-Rivalen BMW. VW wollte "grundsätzlich nicht zu Personalspekulationen" Stellung nehmen.

In der "Komponenten" bündelt der größte Autokonzern der Welt seine hausinternen Zulieferungen etwa für Motoren, Getriebe, Fahrwerke oder Lenkungen. Dazu hatte die VW-Gruppe eine neue, markenübergreifende Sparte "Konzern Komponente" gegründet. Darin werden weltweit 56 Fabriken mit rund 80.000 Beschäftigten zusammengefasst. Deutsche Standorte sind etwa Baunatal bei Kassel, Braunschweig und Salzgitter.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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