Vossloh verdiente im zweiten Quartal mehr

Werdohl - Der Bahntechnikkonzern Vossloh hat im zweiten Quartal auch dank Währungseffekten mehr verdient. Zudem sorgte die anziehenden Nachfrage nach Schienenbefestigungen und Weichen für vollere Auftragsbücher, wie der Konzern am Donnerstag mitteilte. Das stimmte den Vorstand zuversichtlich, seine Jahresziele zu erreichen.

Demnach peilt er nach einem Verlust 2015 eine operative Umsatzrendite (Ebit-Marge) von drei bis vier Prozent an und einen Anstieg der Erlöse in gleicher Höhe. Im zweiten Quartal setzte Vossloh 374,9 Mio. Euro um und damit 13 Prozent mehr als vor Jahresfrist. Der Auftragseingang schnellte um 48,6 Prozent auf 336,4 Mio. Euro. Das Ebit erreichte 18,0 (Vorjahr: 4,9) Mio. Euro. Bereits nach dem ersten Halbjahr 2015 seien erste Erfolge des bis 2017 geplanten Konzernumbaus greifbar, sagte Vorstandschef Hans Schabert. "Die generelle Richtung stimmt, jetzt geht es an die Feinausrichtung der laufenden Projekte."

Großaktionär und Aufsichtsratschef Heinz-Hermann Thiele hatte Vossloh einen Umbau und die Trennung vom Lokomotivgeschäft verordnet. Das von ihm im Frühjahr 2014 eingesetzte Management musste daher im ersten Jahr seiner Amtszeit einen hohen Verlust verbuchen. Bei stagnierenden Erlösen von 1,3 Mrd. Euro fiel 2014 operativ ein Minus von knapp 172 Mio. Euro an.

London (APA/Reuters/dpa) - Einen Tag nach dem von Konfrontation geprägten EU-Gipfel in Salzburg hat die britische Premierministerin Theresa May Härte demonstriert und von Brüssel neue Brexit-Vorschläge gefordert. Die Verhandlungen seien in einer Sackgasse. "Ich habe die EU immer mit Respekt behandelt. Großbritannien erwartet dasselbe", sagte May in ungewöhnlich scharfen Worten am Freitag in London.
 

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May demonstriert nach EU-Gipfel Härte in Brexit-Gesprächen

Wien/Stuttgart (APA) - "Wir müssen ein anderes Denken üben", so der Appell von Eckhard Minx, Zukunftsforscher und Vorstandssprecher der "Daimler und Benz Stiftung" beim heutigen "Deutsch-Österreichischen Technologieforum" in Wien. Die Menschen hätten das "Trugbild der Beständigkeit" im Kopf, dabei stehe die Gesellschaft vor einem grundsätzlichen Wandel. "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami", so Minx.
 

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Zukunftsforscher: "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami"

Wien (APA) - Zahlreiche Missstände hat der Rechnungshofbericht zur bereits aufgelösten Bundesanstalt für Verkehr (BAV) zutage gebracht. Nachdem der RH die Staatsanwaltschaft eingeschaltet hat, wird gegen drei Beschuldigte wegen Amtsmissbrauch und Untreueverdacht ermittelt. So sollen Millionen zu viel überwiesen worden sein, knapp 350.000 Euro ohne Gegenleistung gezahlt und Untersuchungsberichte nie veröffentlicht worden sein.
 

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Bundesanstalt für Verkehr: Amtsmissbrauch- und Untreueverdacht