Vorstand will RZB-Gruppe aus negativen Schlagzeilen bringen

Wien - Bei Raiffeisen stehen massive Konzernumbauschritte an. Ein neues "Transformation Office" soll die gesamte Weiterentwicklung der Raiffeisen-Bankengruppe auf Bundesebene begleiten, berichtet RZB-Vorstand Michael Höllerer in der "Raiffeisen Zeitung".

Ziel sei es, die Unternehmensgruppe "für die nächsten Jahrzehnte bestmöglich aufzustellen", wie Höllerer sagt. Das bedeute Veränderung. Er wolle diese "Zukunftsdiskussion" allerdings nicht immer sofort auf Strukturen, Sektorstufen und Personen heruntergebrochen sehen.

Sein Fokus liege neben der Digitalisierung auf den Kapitalanforderungen, um so die regulatorischen Anforderungen zu meistern, wird Höllerer zu den Schwerpunkten der nächsten Monate zitiert. Die Verbundunternehmen sollen noch mehr zu Produktlieferanten für die Raiffeisenbanken werden. "In der RZB setzen wir zudem gerade ein Kostenprogramm auf." Das alles solle "einen Beitrag leisten, dass die RZB-Gruppe gemeinsam mit der RBI wieder in positive Schlagzeilen kommt - intern wie extern", sagt der Vorstand.

Zu den seit langem erwarteten Fusionen äußert sich Höllerer in der Raiffeisen-Zeitung nicht. Allgemein wird eine Fusion der börsennotierten Raiffeisen Bank International (RBI) mit ihrer Mehrheitsaktionärin Raiffeisen Zentralbank (RZB) erwartet, es könnte dabei wie berichtet auch die eine oder andere Raiffeisenlandesbank im Boot sein, in informierten Kreisen war für den Anfang bisher hauptsächlich von der RLB Niederösterreich-Wien die Rede.

Siemens liefert den ÖBB zur Verwendung ab 2022 neue Züge. Der Rahmenvertrag dazu war im Juli bekanntgeworden, nun sind alle Einspruchsfristen abgelaufen und der Deal ist fixiert. Bis zu 700 Waggons für die Personenbeförderung im Wert von bis zu 1,5 Mrd. Euro können die ÖBB in dem Vertrag abrufen. Gebaut werden die Wagen im Siemens-Werk in Wien.
 

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Neue Siemens Züge für ÖBB ab 2022 in Betrieb

Eine schwache Nachfrage nach Graphikkarten für die Erzeugung von Kryptowährungen wie Bitcoin stimmt den US-Konzern Nvidia vorsichtig. Der Umsatz im laufenden Quartal werde wohl bei 3,25 Mrd. Dollar (2,9 Mrd. Euro), plus/minus zwei Prozent, und damit unter den von Analysten im Schnitt geschätzten 3,34 Milliarden liegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.
 

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Chiphersteller Nvidia steigerte Umsatz

Mehr als 1.000 Mitarbeiter von Google haben in einem Brief Bedenken gegen die Rückkehr des Suchmaschinen-Giganten nach China angemeldet. Die zensierte Suchmaschine mit dem Projektnamen "Dragonfly" (Libelle) werfe "dringende moralische und ethische Fragen auf", zitierte das US-Portal "The Intercept" am Donnerstag aus dem Schreiben an die Konzernführung, in dem auch mehr Informationen zu den Plänen gefordert werden.
 

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Protestbrief: Mitarbeiter von Google hinterfragen China-Pläne