Vorstand will RZB-Gruppe aus negativen Schlagzeilen bringen

Wien - Bei Raiffeisen stehen massive Konzernumbauschritte an. Ein neues "Transformation Office" soll die gesamte Weiterentwicklung der Raiffeisen-Bankengruppe auf Bundesebene begleiten, berichtet RZB-Vorstand Michael Höllerer in der "Raiffeisen Zeitung".

Ziel sei es, die Unternehmensgruppe "für die nächsten Jahrzehnte bestmöglich aufzustellen", wie Höllerer sagt. Das bedeute Veränderung. Er wolle diese "Zukunftsdiskussion" allerdings nicht immer sofort auf Strukturen, Sektorstufen und Personen heruntergebrochen sehen.

Sein Fokus liege neben der Digitalisierung auf den Kapitalanforderungen, um so die regulatorischen Anforderungen zu meistern, wird Höllerer zu den Schwerpunkten der nächsten Monate zitiert. Die Verbundunternehmen sollen noch mehr zu Produktlieferanten für die Raiffeisenbanken werden. "In der RZB setzen wir zudem gerade ein Kostenprogramm auf." Das alles solle "einen Beitrag leisten, dass die RZB-Gruppe gemeinsam mit der RBI wieder in positive Schlagzeilen kommt - intern wie extern", sagt der Vorstand.

Zu den seit langem erwarteten Fusionen äußert sich Höllerer in der Raiffeisen-Zeitung nicht. Allgemein wird eine Fusion der börsennotierten Raiffeisen Bank International (RBI) mit ihrer Mehrheitsaktionärin Raiffeisen Zentralbank (RZB) erwartet, es könnte dabei wie berichtet auch die eine oder andere Raiffeisenlandesbank im Boot sein, in informierten Kreisen war für den Anfang bisher hauptsächlich von der RLB Niederösterreich-Wien die Rede.

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New York (APA) - Die US-Börsen haben am Freitag kurz nach Handelsbeginn den Rebound geschafft. Nach klaren Gewinnen in den ersten Handelsminuten scheinen die globalen Turbulenzen an den Aktienmärkten in den vergangenen Tagen vergessen.
 

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Rom (APA/AFP) - In Italien machen Schwarzarbeit und andere illegale wirtschaftliche Aktivitäten 12,4 Prozent des offiziellen Bruttoinlandsproduktes (BIP) aus. Wie die Statistikbehörde Istat am Freitag mitteilte, belief sich der Umfang dieser Schattenwirtschaft im Jahr 2016 auf schätzungsweise 210 Milliarden Euro. Den Großteil machte dabei mit 192 Milliarden Euro Schwarzarbeit aus.
 

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Schattenwirtschaft in Italien macht 12,4 Prozent des BIP aus