Vorstand will RZB-Gruppe aus negativen Schlagzeilen bringen

Wien - Bei Raiffeisen stehen massive Konzernumbauschritte an. Ein neues "Transformation Office" soll die gesamte Weiterentwicklung der Raiffeisen-Bankengruppe auf Bundesebene begleiten, berichtet RZB-Vorstand Michael Höllerer in der "Raiffeisen Zeitung".

Ziel sei es, die Unternehmensgruppe "für die nächsten Jahrzehnte bestmöglich aufzustellen", wie Höllerer sagt. Das bedeute Veränderung. Er wolle diese "Zukunftsdiskussion" allerdings nicht immer sofort auf Strukturen, Sektorstufen und Personen heruntergebrochen sehen.

Sein Fokus liege neben der Digitalisierung auf den Kapitalanforderungen, um so die regulatorischen Anforderungen zu meistern, wird Höllerer zu den Schwerpunkten der nächsten Monate zitiert. Die Verbundunternehmen sollen noch mehr zu Produktlieferanten für die Raiffeisenbanken werden. "In der RZB setzen wir zudem gerade ein Kostenprogramm auf." Das alles solle "einen Beitrag leisten, dass die RZB-Gruppe gemeinsam mit der RBI wieder in positive Schlagzeilen kommt - intern wie extern", sagt der Vorstand.

Zu den seit langem erwarteten Fusionen äußert sich Höllerer in der Raiffeisen-Zeitung nicht. Allgemein wird eine Fusion der börsennotierten Raiffeisen Bank International (RBI) mit ihrer Mehrheitsaktionärin Raiffeisen Zentralbank (RZB) erwartet, es könnte dabei wie berichtet auch die eine oder andere Raiffeisenlandesbank im Boot sein, in informierten Kreisen war für den Anfang bisher hauptsächlich von der RLB Niederösterreich-Wien die Rede.

Wien/Linz (APA) - Im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ/ÖVP) und andere hat der Zweitangeklagte Walter Meischberger heute den ganzen Tag lang die genauen Fragen der Richterin zu den Liechtenstein-Konten beantworten müssen. Dabei kam der frühere FPÖ-Spitzenpolitiker und Grasser-Trauzeuge einige Male ins Rätseln - obwohl er ja angibt, alle drei Konten seien in Wahrheit ihm zuzurechnen.
 

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Grasser-Prozess - Meischberger rätselt über Liechtenstein-Konten

Sonja Sarközi wird Chefin der russischen Sberbank Europe in Wien

Wirtschaft

Sonja Sarközi wird Chefin der russischen Sberbank Europe in Wien

Dublin/Frankfurt (APA/dpa) - Die deutsche Bundesregierung soll nach Auffassung der Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) mehr für den Luftverkehr und die dort beschäftigten Arbeitnehmer tun. Es gelte unter anderem, atypische Beschäftigungsmodelle auf europäischer Ebene zu unterbinden, erklärte VC-Präsident Ilja Schulz am Mittwoch beim Deutschen Verkehrspilotentag in Frankfurt.
 

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Pilotengewerkschaft Cockpit kritisiert Leihpilotensystem bei Ryanair