Vorarlberger Seilbahnen mit 6,3 Prozent Umsatzplus im heurigen Winter

Bregenz (APA) - Die Vorarlberger Seilbahnbetriebe haben in der heurigen Saison ihren Winterumsatz aus Personenbeförderungen um durchschnittlich 6,3 Prozent gesteigert. Grund dafür seien die günstigen Wetterbedingungen im Dezember 2017, die einen pünktlichen Saisonstart ermöglicht hätten, so Michael Comploj, Obmann der Sparte Seilbahnen in der Vorarlberger Wirtschaftskammer, am Freitag in einer Aussendung.

Damit könne man nach zwei Wintern mit Umsatzrückgängen nun wieder aufatmen. Die tiefen Temperaturen hätten zudem dafür gesorgt, dass weniger beschneit werden musste. Der Aufwand für die Beschneiung sank um rund drei Prozent gegenüber der Vorjahressaison. Von der guten Schneelage profitierten auch die tiefer gelegenen Skigebiete, diese konnten ihre Anlagen wesentlich häufiger in Betrieb nehmen und so ein deutliches Plus erwirtschaften, erklärte Comploj. Der Anteil der Betriebstage sei auf alle Skigebiete bezogen heuer von 86 auf 93 Prozent gestiegen.

In der bisherigen Saison verzeichne man bei den Tagesgästen einen Zuwachs von 7,6 Prozent, bei den Urlaubsgästen lag das Plus bei 4,4 Prozent. "Wir sind sehr zufrieden mit den Zwischenbilanz-Zahlen der Wintersaison 2017/18. Hätten wir neben der guten Schneelage noch mehr Sonnentage gehabt, wäre das aktuelle Ergebnis noch besser ausgefallen", meinte Comploj. Die Saison dauert noch einige Wochen, die letzten Skigebiete schließen Mitte/Ende April.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte