Vorarlberger Seilbahnen investierten 75,6 Mio. Euro in den Winter

Bregenz (APA) - Die Vorarlberger Seilbahnen sind nach eigenen Angaben bestens für die Wintersaison gerüstet. In die kommende Saison seien insgesamt rund 75,6 Mio. Euro investiert worden. Zu kämpfen haben die Seilbahner mit dem Fachkräftemangel. "Fast alle Bahnen suchen noch Personal für den Winter", zeigte sich Fachgruppenobmann Markus Comploj anlässlich der 49. Seilbahntagung am Donnerstag besorgt.

"Schneesicherheit ist bei der Auswahl des Skigebietes das wichtigste Entscheidungskriterium für Wintersportler - gleich nach der Skigebietsgröße", stellte Comploj fest. Aus diesem Grund investierten viele Skigebiete rund 25,3 Mio. Euro in den Ausbau der Beschneiungsanlagen, allen voran die Skigebiete Warth, Golm und Silvretta Montafon. Weitere 24,3 Mio. Euro flossen in den Bau neuer Seilbahnanlagen. Neben der neuen Ifenbahn I und II würde bald auch die Dorfbahn Warth eröffnet.

Für Infrastruktureinrichtungen wie Restaurantneu- und -umbauten gaben die Seilbahnen 13,9 Mio. Euro aus. Bei einer Gesamtsumme von 75,6 Mio. Euro und einem Netto-Jahresumsatz aus der Personenbeförderung von rund 151 Mio. Euro (2015/16) betrage die Reinvestitionsquote in diesem Jahr rund 50 Prozent, rechnete der Fachgruppenobmann nicht ohne Stolz vor.

Neben der Suche nach Fachpersonal bezeichnete Comploj die "sehr aufwendigen und lang dauernden" Behördenverfahren als größte Herausforderungen für die Seilbahnwirtschaft: "Das Thema Behördenverfahren würde ein ganzes Buch füllen", forderte der Fachgruppenobmann von der Politik dringend einen Bürokratieabbau und schlankere Strukturen.

Die Fachgruppe der Seilbahnen Vorarlberg vertritt 71 Mitglieder und 45 Skigebiete. Landesweit sind 319 Bahnen und Lifte in Betrieb, die in Summe rund 1.000 Pistenkilometer bedienen. Durchschnittlich sind rund 1.000 Mitarbeiter bei den Vorarlberger Seilbahnbetrieben beschäftigt. Bis 2020 werden die Seilbahner rund 320 Mio. Euro in bereits geplante Projekte investieren.

Frankfurt/London/Brüssel (APA/Reuters) - Die Regierungskrise in Großbritannien hält Anleger von Engagements an den Aktienmärkten ab. Der Dax schloss am Freitag knapp im Minus mit 11.341 Punkten und auch der EuroStoxx50 gab auf 3184 Zähler nach. Auch die Wiener Börse hat knapp im Minus geschlossen. Der ATX fiel 1,01 Punkte oder 0,03 Prozent auf 3.134,10 Einheiten. Der US-Standardwerteindex Dow Jones kam ebenfalls kaum vom Fleck.
 

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Brexit-Chaos macht Anlegern weiter zu schaffen

Washington (APA/Reuters) - Die US-Notenbank Fed steuert laut ihrem Vizechef Richard Clarida auf einen Zinssatz zu, der die Konjunktur weder hemmt noch fördert. Sich auf einem solchen "neutralen" Niveau zu bewegen, sei sinnvoll, sagte der Währungshüter am Freitag dem Sender CNBC. Er sei nicht der Meinung, dass die Erhöhungen der Fed zu weit gingen oder zu schnell vollzogen würden.
 

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Vizechef der US-Notenbank für Zinserhöhungen mit Augenmaß

Rom (APA) - Der italienische Premier Giuseppe Conte plant ein Treffen mit EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker, um ihm zu erklären, warum Italien an seinem umstrittenen Haushaltsplan festhält. Anfang nächster Woche werde er Kontakt zu Juncker aufnehmen, berichtete Conte am Freitag im Gespräch mit Journalisten in Rom.
 

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Italien-Budget: Conte plant nächste Woche Treffen mit Juncker