Vorarlberg erhält eine schwarz-grüne Landesregierung

Bregenz (APA) - Vorarlberg wird in den nächsten Jahren aller Voraussicht nach von Schwarz-Grün regiert. ÖVP und Grüne einigten sich am Montagnachmittag nach einwöchigen Gesprächen auf ein 75 Seiten starkes Koalitionspapier. Sowohl ÖVP-Obmann Markus Wallner als auch Grünen-Chef Johannes Rauch sprachen vom "Beginn einer neuen Zusammenarbeit" bzw. einem "Meilenstein". Die Zustimmung der Parteigremien scheint sicher.

Noch keine Aussagen machte Wallner bezüglich der personellen Zusammensetzung der Landesregierung, in der die ÖVP fünf von sieben Plätzen einnehmen wird. Diesbezüglich müsse man am Nachmittag parteiintern noch letzte Gespräche führen. Dass der amtierende Kultur-Landesrat Harald Sonderegger aus seinem Amt ausscheiden müsse, "sei eine Möglichkeit, aber nicht die einzige", so der Landeshauptmann. Für die Grünen werden hingegen fix Rauch und Katharina Wiesflecker, seine Stellvertreterin in der Partei und im Klub, auf der Regierungsbank Platz nehmen.

Wallner lobte das bereits unterschriebene Koalitionsübereinkommen als sehr detailliert ausverhandelt und als "eines der besten Papiere, die es in Österreich gibt". Man habe gemeinsame schwarz-grüne Projekte definiert, die es umzusetzen gelte. Rauch erklärte, es seien "harte und intensive, aber faire Verhandlungen" gewesen. Das Koalitionspapier trage eindeutig auch eine grüne Handschrift.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro