Vorarbeiten für Technologiezentrum IST Park Klosterneuburg gestartet

Klosterneuburg (APA) - Nach mehr als vier Jahren Planungsphase beginnen die Vorarbeiten für das Technologiezentrum IST Park in Klosterneuburg. In das Gebäude werden circa 15 Mio. Euro investiert, in einem ersten Schritt sollen rund 50 Arbeitsplätze entstehen, teilte die niederösterreichische Wirtschaftsagentur ecoplus am Montag in einer Aussendung mit. Die Fertigstellung ist für Mitte 2019 geplant.

IST Park ist eine gemeinsame Initiative von ecoplus und dem Institute of Science and Technology (IST) Austria. Gebaut wird ein Zentrum für dem IST Austria nahestehende Forschungseinrichtungen, Spin-offs und technologieorientierte Unternehmen.

Auf zwei Ebenen werden 2.500 Quadratmeter Forschungs- und Büroflächen zur Verfügung stehen. Einer der zukünftigen Mieter ist laut Aussendung das Unternehmen Crystalline Mirror Solutions, das speziell beschichtete Spiegel herstellt. Der Bau wird aus EFRE-Strukturfonds- und ecoplus-Regionalfördermitteln finanziert.

Georg Schneider, Managing Director des IST Austria, erklärte: "Bei der Kommunikation unserer Arbeit sehen wir oft die Herausforderung, dass der Nutzen unserer Grundlagenforschung für die Bevölkerung auf den ersten Blick nicht erkennbar ist. Durch das neue Technologiezentrum wird der Nutzen sofort sichtbar. Hier entstehen Arbeitsplätze, die zum Teil in direkter Verbindung mit unserer Forschungstätigkeit stehen." Bürgermeister Stefan Schmuckenschlager (ÖVP) sagte, Klosterneuburg werde "als Stadt der Wissenschaft aufwertet".

Das fünfte Technologie- und Forschungszentren (TFZ) in Niederösterreich wurde im Jänner in Seibersdorf eröffnet, weitere Standorte befinden sich in Krems, Tulln, Wiener Neustadt und Wieselburg Land. Rund 120 Mio. Euro wurden bisher laut ecoplus-Geschäftsführer Helmut Miernicki in die TFZ investiert, dadurch seien rund 900 Arbeitsplätze entstanden.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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