Vor Hauptversammlung: VW-Aufsichtsrat kommt zusammen

Wolfsburg/Hannover - Der Aufsichtsrat von Volkswagen versammelt sich am Montag in Hannover zur Vorbereitung der mit Hochspannung erwarteten Hauptversammlung. Die 20 Kontrolleure wollen das Aktionärstreffen, das am Dienstag um 10.00 Uhr startet, am späten Montagnachmittag von 17.00 Uhr an vorbesprechen. Dazu treffen sie sich in einem Luxushotel im Herzen Hannovers.

Bereits um 13.00 Uhr kommt dort zunächst das Aufsichtsratspräsidium zusammen, die Spitze der Kontrolleure. Im Anschluss haben die Anteilseigner dann ihre Vorbesprechung. Die Sitzung direkt am Tag vor der Hauptversammlung ist obligatorisch und war bereits seit langem geplant.

Fehlen werden dabei diesmal aber der frühere Konzernpatriarch Piech (78) und seine Ehefrau und Ex-Aufsichtsrätin Ursula (58). Beide waren Ende April auf dem Höhepunkt der tagelangen Führungskrise bei Europas größtem Autobauer zurückgetreten. Als Ersatz berief der Konzern Piechs Nichten Louise Kiesling (57) und Julia Kuhn-Piech (34). Wer als Piechs Nachfolger den Aufsichtsratsvorsitz übernehmen soll, ist unklar. Kommissarisch macht das derzeit Aufsichtsratsvize Berthold Huber von der IG Metall.

Wien (APA) - Im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ/ÖVP), Walter Meischberger, Peter Hochegger und andere begab sich heute die Richterin auf die Spur einer Immobilieninvestmentvereinbarung zwischen Meischberger und dem mitangeklagten Makler Ernst Karl Plech. Die mit 2006 datierte Vereinbarung wurde laut Anklage erst im Herbst 2009 erstellt und unterschrieben.
 

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Grasser-Prozess - Richterin folgt Spur der Immoinvestvereinbarung

Wien (APA) - Die Kollektivvertragsverhandlungen der Metaller sind am Dienstag in die dritte Runde gegangen. Kurz vor Beginn der Gespräche bestätigte sich, dass die Fronten weiterhin verhärtet sind und am heutigen Verhandlungstag nicht mit einer Einigung zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern zu rechnen sein dürfte. Für Freitag ist gegebenenfalls eine weitere Verhandlungsrunde angesetzt.
 

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Metaller-KV - Standpunkte in dritter Runde noch weit auseinander

Palo Alto (Kalifornien) (APA/dpa) - Der nach einer Klage wegen Marktmanipulation vereinbarte Vergleich zwischen Tesla-Chef Elon Musk und der US-Börsenaufsicht ist perfekt. Der zuständige Richter Alison Nathan stimmte dem Kompromiss am Dienstag in New York zu, wie aus Gerichtsdokumenten hervorgeht. Dabei hatte der Starunternehmer die Aufseher jüngst noch bei Twitter verspottet.
 

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Richter stimmt Einigung zwischen Tesla-Chef und Börsenaufsicht zu