Vor EZB-Sitzung: Teurere 10-Jahresrenditen für starke Euro-Länder

Brüssel (APA) - Vor der Entscheidung der EZB über die umstrittenen Anleihenkäufe am Donnerstag sind die Renditen für 10-Jahrespapiere vor allem in den starken Euro-Ländern teils deutlich gestiegen. Dagegen konnten sich Griechenland, Italien und Portugal leicht verbessern. Auch Litauen punktete mit deutlich billigeren Renditen.

Die Renditen von Marktführer Deutschland stiegen auf 0,538 Prozent, Finnlands 10-Jahresanleihen notierten bei 0,547 Prozent, gefolgt von den Niederlanden (0,572 Prozent) und Österreich (0,596 Prozent). Dahinter kommen Frankreich (0,717 Prozent), Belgien (0,813 Prozent), sowie Lettland (1,197 Prozent).

Irland weist 1,257 Prozent aus. Es folgen Spanien (1,531 Prozent), Litauen (1,298 Prozent) und Italien (1,755 Prozent). Slowenien kommt auf 1,84 Prozent, Portugal auf 2,484 Prozent und Schlusslicht Griechenland auf 9,387 Prozent.

Keine Daten aus der Eurozone lagen aus Luxemburg, Malta, Zypern, Estland und der Slowakei vor.

Von den anderen EU-Staaten wies Tschechien mit nur 0,452 Prozent den absolut tiefsten Wert auf. Dänemark lag bei 0,635 Prozent. Außerhalb der EU steigerte die Schweiz ihre Negativrendite auf -0,181 Prozent.