Vor Arbeitsmarktgipfel - WKÖ gegen "Überstunden-Euro"

Wien - Die Forderung der Gewerkschaft nach einem "Überstunden-Euro" und einer Arbeitszeitverkürzung stößt bei Wirtschaftskammer und Wirtschaftsbund auf wenig Gegenliebe. Die Maßnahmen gegen die Rekordarbeitslosigkeit müssten "effizient" sein, so WKÖ-Generalsekretärin Anna Maria Hochhauser. Die meisten Überstunden würden in Branchen geleistet, bei denen die Arbeitslosigkeit bereits extrem niedrig sei.

Außerdem seien Überstunden für Unternehmen bereits teuer, für Arbeitnehmer hingegen sehr lukrativ, erläuterte Hochhauser am Freitag in einer Aussendung. Die WKÖ-Generalsekretärin forderte erneut die Unternehmen bei Lohnnebenkosten und Bürokratie zu entlasten, damit sie mehr Arbeitsplätze schaffen.

Wirtschaftsbund-Generalsekretär Peter Haubner appellierte an die Gewerkschaft nicht "standortgefährdende Ideen aus den 70er-Jahren" wieder aufs Tapet zu bringen. Es brauche "sinnvolle Maßnahmen", um die Konjunktur anzukurbeln und die Wirtschaft zu stärken. "Arbeitnehmer und Arbeitgeber sitzen im selben Boot. Wir müssen gemeinsame Lösungen finden", betonte Haubner.

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

Bonität

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro