Von Hitler gemaltes Aquarell wird versteigert

Los Angeles - Ein von Adolf Hitler gemaltes Aquarell wird in dieser Woche in Los Angeles versteigert. Wie das Auktionshaus Nate D. Sanders am Montag (Ortszeit) mitteilte, kommt das im Jahr 1912 angefertigte Stillleben am Donnerstag unter den Hammer. Der Startpreis liegt demnach bei 30.000 Dollar (27.500 Euro).

Es zeigt eine blaue Vase mit Blumen - ein eher untypisches Bild für den späteren Diktator, der in jungen Jahren eher Landschaften und Architektur malte. Hitler versuchte sich damals in Wien als Künstler. scheiterte aber mit seiner Bewerbung für die Wiener Kunstakademie. Ausgerechnet ein jüdischer Kunsthändler, Samuel Morgenstern, erkannte ein gewisses Talent und verkaufte mehrere Arbeiten von Hitler an wohlhabende Österreicher. Nach Angaben des Auktionshauses in Los Angeles wurde Morgensteins Galerie nach der Machtergreifung der Nazis geschlossen. Er wurde deportiert und starb 1943 im nationalsozialistischen Ghetto von Lodz.

Versteigerungen von Hitler-Gemälden finden immer wieder statt. Es gibt dafür Sammler.

Frankfurt (APA/dpa) - Kunden des AUA-Mutterkonzerns Lufthansa drohen die ersten Streiks seit Frühjahr vergangenen Jahres. Im Tarifkonflikt um die rund 1.000 Flugbegleiter bei der Billigtochter Eurowings sind die Fronten so verhärtet, dass die Gewerkschaft Verdi Verhandlungen absagt und sich für Streiks rüstet.
 

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Verdi droht mit Streiks bei Eurowings - "Jederzeit denkbar"

Peking (APA/Reuters) - In die Bemühungen um ein Ende des Handelsstreits zwischen China und den USA kommt wieder Bewegung. Die Führung in Peking lieferte US-Regierungskreisen zufolge eine schriftliche Antwort auf die Forderung nach weitreichenden Änderungen in der Handelspolitik.
 

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Wieder Bewegung im Handelsstreit zwischen China und USA

Wien (APA) - Im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ/ÖVP) und andere war heute, Donnerstag, am 64. Tag des Verfahrens, wieder die Causa Buwog und Linzer Terminal Tower dran. Für Protokollberichtigungsanträge der Verteidiger zu diesen Themen mussten alle Angeklagten dieser Causa, also auch Grasser, wieder vor Gericht erscheinen.
 

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Grasser-Prozess - Protokolle: Vom "Zahlenhecht" zum "Zahlenknecht"