Volvo baut eigenes Werk in den USA - 100.000 Autos jährlich ab 2018

Der schwedische Autobauer Volvo, der seit 2010 dem chinesischen Konzerns Geely gehört, will deutlich mehr Autos in den USA verkaufen und baut daher ein eigenes Werk in den Vereinigten Staaten. Die Wahl des Standortes sei auf Berkely County südlich von Charleston in South Carolina gefallen, teilte Volvo am Montag mit.

"Langfristig" werde Volvo dort 4.000 Mitarbeiter beschäftigen. Ab 2018 sollen jährlich 100.000 Fahrzeuge vom Band rollen. Volvo hatte den Bau eines eigenen Werkes bereits Mitte März angekündigt; der Standort war noch offen. Das Unternehmen will 500 Mio. Dollar (etwa 446 Mio. Euro) investieren.

Volvo produziert seine Autos in derzeit vier Werken: in Göteborg, im belgischen Gand und an zwei Standorten in China. Dazu kommen ein Motorenwerk in China und ein Werk in Malaysia, wo die Autos für den Linksverkehr umgerüstet werden.

Mit dem Werk in den USA werde Volvo Autos auf drei Kontinenten produzieren und damit seine "Position als internationaler Autobauer unterstreichen", teilte das Unternehmen am Montag mit. Das neue US-Werk sei Teil des "ehrgeizigen Plans", mittelfristig den Umsatz weltweit zu verdoppeln, den Marktanteil zu steigern und die Rentabilität zu vergrößern.

In den USA verkauft Volvo bisher nur sehr wenige Wagen. Voriges Jahr exportierte der Autobauer lediglich rund 58.000 Wagen in die Staaten, der Marktanteil betrug damit 0,4 Prozent. Als Grund dafür gilt auch, dass Volvo von 1999 bis 2010 zum US-Autobauer Ford gehörte, der sich auf seine Marken konzentriert hatte. Geely kaufte Volvo 2010; 2013 erwirtschaftete der Autobauer erstmals wieder einen Gewinn.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte