Volvo will weltweit Verkaufsrekord erzielen

Shanghai/Göteborg (APA/dpa) - Volvo will in diesem Jahr weltweit kräftig wachsen. Auf der Automesse in Shanghai zeigte sich Volvo-Chef Hakan Samuelsson am Montag zuversichtlich, erstmals die Rekordzahl von fast einer halbe Million Autos verkaufen zu können. Weltweit baute Volvo im vergangenen Jahr 466.000 Autos.

Trotz langsameren Wirtschaftswachstums in China rechnet der schwedische Autobauer damit, in diesem Jahr auf dem größten Automarkt schneller als der Premiummarkt wachsen zu können. Er rechnet damit, dass das Oberklasse-Segment "etwas schneller" als der Gesamtmarkt wachsen werde, der nach Expertenvorhersagen mit rund acht Prozent zulegen soll.

"Hohe einstellige Zuwachsraten sind die neue Normalität", sagte Samuelsson unter Hinweis auf die Abkühlung der Konjunktur in China. Nach einem Plus von 33 Prozent auf 82 000 Autos im vergangenen Jahr waren die ersten drei Monate in China stagnierend, doch zeigte sich der Volvo-Chef optimistisch. Mit der Einführung des neuen Geländewagenmodells XC90 in der zweiten Jahreshälfte werde es auf seinem wichtigsten Markt einen kräftigen Anschub geben.

Exporte von China in die USA seien geplant, aber nur in kleinen Stückzahlen bis rund 5.000 Autos. Nach der Entscheidung, auch in den USA ein Werk zu bauen, soll in den nächsten Wochen der Standort bekanntgegeben werden. Bisher produziert der schwedische Autobauer, der seit 2010 dem chinesischen Hersteller Geely gehört und seither wieder Fuß gefasst hat, nur in Europa und in China.

Paris/Toulouse (APA/Reuters) - Laut Branchenkreisen könnte der europäische Luftfahrtkonzern Airbus künftig weniger Großraumflugzeuge vom Typ A380 bauen. Derzeit werde geprüft, ob die Produktion bis auf sechs Maschinen pro Jahr gesenkt werden könnte, ließ Airbus den Insidern zufolge einige Zulieferer wissen. Schon 2018 will Airbus nur noch zwölf und 2019 nur noch acht Jets dieses Typs herstellen.
 

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Kreise - Airbus könnte A380-Produktion drosseln

VW-Dieselvorstoß sorgt für Verwunderung und Irritation

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Berlin (APA/dpa) - Der deutsche Finanzminister Peter Altmaier (CDU) und vier seiner europäischen Amtskollegen haben die US-Regierung vor den negativen Folgen ihrer geplanten Steuerreform gewarnt. Die Minister aus Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien und Spanien befürchten eine Benachteiligung ausländischer Firmen.
 

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Fünf EU-Finanzminister warnen vor US-Steuerreform