Volvo legt wegen Kartellverdachts 400 Millionen Euro zurück

Göteborg - Der schwedische Lastwagenbauer Volvo wappnet sich nach den Kartellvorwürfen durch die EU-Kommission für eine hohe Strafe und legt umgerechnet 400 Mio. Euro zurück. Die Rückstellung über 3,7 Mrd. Kronen werde den Gewinn im vierten Quartal drücken, teilte der schwedische Daimler-Rivale am Dienstag mit.

Die Europäische Kommission hat Europas große Lkw-Hersteller wie Volvo, Daimler oder die Volkswagen-Tochter MAN im Verdacht, sich bei Preisen abgesprochen und unerlaubt Informationen ausgetauscht zu haben. Erste Durchsuchungen dazu hatte es vor fast vier Jahren gegeben, vergangenen Donnerstag informierte die Kommission die Unternehmen über Verdachtsmomente.

Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager sprach von "sehr schweren" möglichen Verstößen gegen die Kartellregeln. Das Ergebnis der Ermittlungen sei aber noch offen. Bei unerlaubter Zusammenarbeit droht Unternehmen in Europa eine Buße von bis zu zehn Prozent des weltweiten Jahresumsatzes.

Frankfurt (APA/Reuters) - Die deutsche Commerzbank verfolgt ihre Pläne für eine europäische Onlinebank nicht weiter. "Wir haben inzwischen entschieden, das Projekt Copernicus nicht fortzuführen", sagte Privatkundenchef Michael Mandel in einem im Intranet der Commerzbank veröffentlichten Interview, das die Nachrichtenagentur Reuters einsehen konnte.
 

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Deutsche Commerzbank gibt Pläne für europäische Onlinebank auf

Berlin (APA/Reuters) - Europa muss sich im internationalen Zahlungsverkehr angesichts des Konflikts über die Iran-Sanktionen nach den Worten des deutschen Außenministers Heiko Maas unabhängiger von den USA machen.
 

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Maas: Europa im Zahlungsverkehr unabhängiger von USA machen

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