Vollzeitjobs nehmen in Deutschland stärker zu als Teilzeitjobs

Nürnberg (APA/dpa) - Wegen des starken Bedarfs an Arbeitskräften ist in Deutschland die Zahl der Vollzeitbeschäftigten im Vergleich zu den Teilzeitbeschäftigten etwas stärker gewachsen. Die Zahl der Vollzeitjobs nahm im zweiten Quartal 2018 um 1,8 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal zu. Die Zahl der Teilzeitbeschäftigten stieg um 1,5 Prozent, teilte das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) mit.

Gleichzeitig sei die Teilzeitquote erstmals seit sechs Jahren zurückgegangen: Sie lag bei knapp 39 Prozent - 0,1 Punkte unter dem Vorjahreswert. Maßgeblich für den Rückgang bei der Teilzeit sei vor allem die Entwicklung in Wirtschaftszweigen wie Verkehr und Lagerei sowie etwa in der Zeitarbeit und bei Wachdiensten. Vollzeitbeschäftigte arbeiteten im Schnitt 38 Stunden, Teilzeitbeschäftigte 17 Stunden.

Die Erwerbstätigkeit insgesamt nahm im Vergleich zum Vorjahresquartal um 1,4 Prozent zu und lag bei 44,8 Millionen Menschen. Die durchschnittliche Arbeitszeit pro Erwerbstätigem betrug 326,5 Stunden - ein Anstieg um 1,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Alle Erwerbstätigen in Deutschland zusammen arbeiteten im zweiten Quartal 14,6 Milliarden Stunden - dies entspricht einem Plus von 2,7 Prozent.

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