Volkswirte: Auch 2018 kräftiges Wachstum der deutschen Wirtschaft

Nürnberg (APA/dpa) - Experten sehen trotz der Hängepartie um den Brexit, des ungelösten Nordkorea-Konflikts und des erstarkenden Euro derzeit kein Ende des Konjunkturbooms in Deutschland. Alles deute sowohl für dieses als auch für das nächste Jahr auf ein stabiles Wirtschaftswachstum hin, berichteten Volkswirte deutscher Großbanken in einer Umfrage der Deutschen Presse-Agentur.

Dank der guten Auftragslage und guter Exportaussichten investierten vor allem Industrieunternehmen wieder verstärkt in neue Maschinen und Produktionsanlagen.

Von dieser Entwicklung wird nach den Prognosen der Ökonomen auch der deutsche Arbeitsmarkt mit weiter sinkenden Arbeitslosenzahlen profitieren. Im Oktober dürfte die Erwerbslosigkeit nach ihren Berechnungen erstmals seit der Wiedervereinigung unter die Marke von 2,4 Millionen gefallen sein.

Die offiziellen Oktober-Arbeitslosenzahlen veröffentlicht die deutsche Bundesagentur fär Arbeit an diesem Donnerstag (2. November).

Frankfurt/London/Brüssel (APA/Reuters) - Die Regierungskrise in Großbritannien hält Anleger von Engagements an den Aktienmärkten ab. Der Dax schloss am Freitag knapp im Minus mit 11.341 Punkten und auch der EuroStoxx50 gab auf 3184 Zähler nach. Auch die Wiener Börse hat knapp im Minus geschlossen. Der ATX fiel 1,01 Punkte oder 0,03 Prozent auf 3.134,10 Einheiten. Der US-Standardwerteindex Dow Jones kam ebenfalls kaum vom Fleck.
 

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Brexit-Chaos macht Anlegern weiter zu schaffen

Washington (APA/Reuters) - Die US-Notenbank Fed steuert laut ihrem Vizechef Richard Clarida auf einen Zinssatz zu, der die Konjunktur weder hemmt noch fördert. Sich auf einem solchen "neutralen" Niveau zu bewegen, sei sinnvoll, sagte der Währungshüter am Freitag dem Sender CNBC. Er sei nicht der Meinung, dass die Erhöhungen der Fed zu weit gingen oder zu schnell vollzogen würden.
 

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Vizechef der US-Notenbank für Zinserhöhungen mit Augenmaß

Rom (APA) - Der italienische Premier Giuseppe Conte plant ein Treffen mit EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker, um ihm zu erklären, warum Italien an seinem umstrittenen Haushaltsplan festhält. Anfang nächster Woche werde er Kontakt zu Juncker aufnehmen, berichtete Conte am Freitag im Gespräch mit Journalisten in Rom.
 

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Italien-Budget: Conte plant nächste Woche Treffen mit Juncker