Volkswagen setzt in Japan auf Diesel

Tokio/Wolfsburg (APA/dpa) - Ungeachtet der Diesel-Krise in Deutschland setzt Volkswagen auf dem japanischen Markt auf die Diesel-Technologie. Der Diesel-Markt in Japan expandiere, sagte Till Scheer, Chef der Volkswagen Group Japan KK heute, Mittwoch, auf der Tokyo Motor Show, die am 27. Oktober ihre Pforten öffnet und bis 5. November läuft.

Mit der Passat-Serie mit TDI-Antrieb bringt Europas größter Autobauer Anfang 2018 erstmals einen Diesel in Japan auf den Markt. Die japanische Regierung setze auf Diesel und biete steuerliche Förderung, erläuterte Jürgen Stackmann, Vorstand für Vertrieb und Marketing der Marke VW, in Tokio. Schon heute würden 50 Prozent aller importierten Fahrzeuge in Japan als Diesel verkauft, so Stackmann.

"Die Regierung hier macht keine Technologievorschriften, sondern setzt auf die Ziele, die sie erreichen wollen: niedriger Verbrauch und niedrige Emissionen", sagte Stackmann. "Und das erfüllen wir mit unseren Euro-6-Motoren hier sehr gut".

Daneben wartet VW in Japan mit noch zwei weiteren Technologien auf: Mit dem E-Golf bringt der Konzern erstmals ein voll elektrisches Auto in Japan auf den Markt. "Wir sind damit in der ersten Welle der E-Fahrzeuge in Japan", so Stackmann. Bisher gebe es mit Nissan nur einen japanischen Hersteller, der damit unterwegs sei. Zudem bietet VW in Japan mit dem Golf GTE und dem Passat GTE eine Plugin-Hybrid-Technologie an.

Frankfurt/London/Brüssel (APA/Reuters) - Die Regierungskrise in Großbritannien hält Anleger von Engagements an den Aktienmärkten ab. Der Dax schloss am Freitag knapp im Minus mit 11.341 Punkten und auch der EuroStoxx50 gab auf 3184 Zähler nach. Auch die Wiener Börse hat knapp im Minus geschlossen. Der ATX fiel 1,01 Punkte oder 0,03 Prozent auf 3.134,10 Einheiten. Der US-Standardwerteindex Dow Jones kam ebenfalls kaum vom Fleck.
 

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Brexit-Chaos macht Anlegern weiter zu schaffen

Washington (APA/Reuters) - Die US-Notenbank Fed steuert laut ihrem Vizechef Richard Clarida auf einen Zinssatz zu, der die Konjunktur weder hemmt noch fördert. Sich auf einem solchen "neutralen" Niveau zu bewegen, sei sinnvoll, sagte der Währungshüter am Freitag dem Sender CNBC. Er sei nicht der Meinung, dass die Erhöhungen der Fed zu weit gingen oder zu schnell vollzogen würden.
 

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Vizechef der US-Notenbank für Zinserhöhungen mit Augenmaß

Rom (APA) - Der italienische Premier Giuseppe Conte plant ein Treffen mit EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker, um ihm zu erklären, warum Italien an seinem umstrittenen Haushaltsplan festhält. Anfang nächster Woche werde er Kontakt zu Juncker aufnehmen, berichtete Conte am Freitag im Gespräch mit Journalisten in Rom.
 

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Italien-Budget: Conte plant nächste Woche Treffen mit Juncker