Volkswagen plant zweite Schicht in Dresden

Dresden/Wolfsburg (APA/dpa) - Der Autobauer Volkswagen will einem Zeitungsbericht zufolge seine Produktion in der Gläsernen Manufaktur in Dresden erhöhen. Wie die "Sächsische Zeitung" (Donnerstag) schreibt, soll zum März 2018 eine zweite Schicht eingeführt werden. Grund sei die steigende Nachfrage nach Elektroautos. In Dresden produziert VW seinen E-Golf.

Momentan werden dem Bericht zufolge täglich 35 Autos gefertigt. Künftig würden es 70 Stück sein. Dadurch könne auch ein Großteil der Mitarbeiter zurückkehren, die vorübergehend im Werk in Zwickau arbeiten. Die Zeitung beruft sich auf interne Kreise. Ein Sprecher der Manufaktur wollte sich auf Nachfrage der Deutschen Presse-Agentur zum jetzigen Zeitpunkt nicht dazu äußern.

Für Sachsens Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD) wäre eine zweite Schicht ein gutes Zeichen. "Damit würde VW sein Versprechen halten, dass die Produktionsmitarbeiter zurück an den Standort Dresden kommen", sagte er der Zeitung.

Jena (APA/Reuters) - Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel hat einem Euro-Finanzminister eine Absage erteilt. Bei einem Bürgerdialog am Dienstag in Jena plädierte die Kanzlerin zudem dafür, den geplanten Eurozonen-Haushalt als Teil des EU-Haushalts zu schaffen und nicht als eigenständiges Etat für die 19 Länder der Währungsunion. Einem Euro-Finanzminister fehlten zwei entscheidende Dinge, sagte Merkel.
 

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Merkel lehnt Euro-Finanzminister ab

Jena (APA/Reuters) - Die beschlossene PKW-Maut soll nach Angaben der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel noch in dieser Legislaturperiode umgesetzt werden. "Jetzt ist das wieder auf der Tagesordnung", sagte Merkel am Dienstag auf einem Bürgerdialog in Jena. "Das soll noch in dieser Legislaturperiode kommen." Das Gesetz sei beschlossen, momentan liefen die Ausschreibungsverfahren, wer die Pkw-Maut eintreiben solle.
 

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Merkel: Pkw-Maut soll bis 2021 umgesetzt werden

Regensburg/Wien/Donauraum (APA/dpa/) - Der Sommer sorgt für einen Negativrekord in Deutschland: Noch nie zuvor wurde ein so niedriger Wasserstand auf der Donau gemessen wie am Wochenende. Deshalb konnten keine Schiffe mehr auf dem bayrischen Abschnitt zwischen Straubing und Deggendorf fahren. Anders ist die Situation in Österreich: "Schifffahrt frei" vermeldet DoRIS, das Donau River Information System auf seiner Online-Präsenz.
 

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Deutsche Donauschifffahrt steht still - Österreich ohne Sperren