Volkswagen nicht auf Pariser Autosalon dabei

Paris/Wolfsburg (APA/AFP) - Volkswagen wird nicht mit einem Stand auf dem Pariser Autosalon im Oktober vertreten sein. "Die Marke Volkswagen überprüft kontinuierlich die Relevanz ihrer Teilnahme an internationalen Autoshows", erklärte der Autobauer am Mittwoch zur Begründung. Während der Messe soll es in der Stadt demnach aber Einzel-Events geben.

Die Tochter-Marken Audi, Skoda, Seat und Porsche sollen auf der Messe hingegen vertreten sein. Volkswagen setzt sich somit auf eine lange Liste von Abwesenheiten: Nach einer nicht abschließenden Zählung der Nachrichtenagentur AFP werden dieses Jahr in Paris die Autobauer Ford, Opel, Nissan, Infiniti, Volvo und Mazda fehlen.

"Dies ist ein Phänomen, das alle Shows betrifft", sagte Jean-Claude Girot, Leiter des Autosalons, der AFP. In diesem Jahr werde es mit GAC in Paris aber erstmals eine chinesische Marke geben.

Tatsächlich verlieren die klassischen Automessen in Frankfurt am Main, Detroit und Genf immer mehr an Ausstellern und Besuchern. Die Automesse in Peking Ende April avanciert laut Branchenexperte Ferdinand Dudenhöffer hingegen zur neuen Leitmesse.

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro