Volkswagen nicht auf Pariser Autosalon dabei

Paris/Wolfsburg (APA/AFP) - Volkswagen wird nicht mit einem Stand auf dem Pariser Autosalon im Oktober vertreten sein. "Die Marke Volkswagen überprüft kontinuierlich die Relevanz ihrer Teilnahme an internationalen Autoshows", erklärte der Autobauer am Mittwoch zur Begründung. Während der Messe soll es in der Stadt demnach aber Einzel-Events geben.

Die Tochter-Marken Audi, Skoda, Seat und Porsche sollen auf der Messe hingegen vertreten sein. Volkswagen setzt sich somit auf eine lange Liste von Abwesenheiten: Nach einer nicht abschließenden Zählung der Nachrichtenagentur AFP werden dieses Jahr in Paris die Autobauer Ford, Opel, Nissan, Infiniti, Volvo und Mazda fehlen.

"Dies ist ein Phänomen, das alle Shows betrifft", sagte Jean-Claude Girot, Leiter des Autosalons, der AFP. In diesem Jahr werde es mit GAC in Paris aber erstmals eine chinesische Marke geben.

Tatsächlich verlieren die klassischen Automessen in Frankfurt am Main, Detroit und Genf immer mehr an Ausstellern und Besuchern. Die Automesse in Peking Ende April avanciert laut Branchenexperte Ferdinand Dudenhöffer hingegen zur neuen Leitmesse.

Klagenfurt (APA) - Kärntens Landeshauptmann Peter Kaiser (SPÖ) hat für eine Steuerautonomie der Bundesländer nicht viel übrig. In einer Aussendung am Montag bekundete er "massive Zweifel" an der Sinnhaftigkeit einer solchen. Neun Länder- und ein Bundessteuersystem würden zu einer "Verwaltungs- und Bürokratieexplosion" führen, meint Kaiser.
 

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Steuerautonomie - Kaiser gegen "Verwaltungs- und Bürokratieexplosion"

Brüssel/Athen (APA) - Die EU Kommission hat sich am Montag erfreut darüber gezeigt, dass Griechenland das dreijährige Stabilisierungsprogramm im Rahmen des Euro-Rettungsschirms ESM verlässt. Das hoch verschuldete Land muss nun erstmals seit über acht Jahren ohne internationale Finanzhilfen auskommen. Dies sei ein wichtiger Moment für Griechenland und die Welt, sagte Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker.
 

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Griechenland verlässt Euro-Rettungschirm - EU-Kommission erfreut

Sydney (APA/Reuters) - Ein erbitterter Streit um Einweg-Plastiksackerl lastet auf Australiens größter Supermarktkette Woolworths. Die Kette, die über Jahre rasant gewachsen war, steigerte ihren Umsatz in den ersten sieben Wochen ihres neuen Geschäftsjahres nur um 1,3 Prozent - im Vorquartal waren es noch 3,1 Prozent, wie Woolworths am Montag mitteilte.
 

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Plastiksackerl-Streit bremste Wachstum australischer Supermarktkette