Volkswagen nicht auf Pariser Autosalon dabei

Paris/Wolfsburg (APA/AFP) - Volkswagen wird nicht mit einem Stand auf dem Pariser Autosalon im Oktober vertreten sein. "Die Marke Volkswagen überprüft kontinuierlich die Relevanz ihrer Teilnahme an internationalen Autoshows", erklärte der Autobauer am Mittwoch zur Begründung. Während der Messe soll es in der Stadt demnach aber Einzel-Events geben.

Die Tochter-Marken Audi, Skoda, Seat und Porsche sollen auf der Messe hingegen vertreten sein. Volkswagen setzt sich somit auf eine lange Liste von Abwesenheiten: Nach einer nicht abschließenden Zählung der Nachrichtenagentur AFP werden dieses Jahr in Paris die Autobauer Ford, Opel, Nissan, Infiniti, Volvo und Mazda fehlen.

"Dies ist ein Phänomen, das alle Shows betrifft", sagte Jean-Claude Girot, Leiter des Autosalons, der AFP. In diesem Jahr werde es mit GAC in Paris aber erstmals eine chinesische Marke geben.

Tatsächlich verlieren die klassischen Automessen in Frankfurt am Main, Detroit und Genf immer mehr an Ausstellern und Besuchern. Die Automesse in Peking Ende April avanciert laut Branchenexperte Ferdinand Dudenhöffer hingegen zur neuen Leitmesse.

London (APA/Reuters) - Britische Abgeordnete haben ihre europäischen Kollegen um Mithilfe bei der Aufklärung des Facebook-Datenskandals gebeten. Weil Firmengründer Mark Zuckerberg vor dem EU-Parlament, nicht aber vor dem britischen Parlament aussage, müssten die Europa-Abgeordneten nun die richtigen Fragen stellen, forderte der Vorsitzende des Medien-Ausschusses im britischen Parlament, Damian Collins, am Dienstag.
 

Newsticker

Britische Abgeordnete wollen von Zuckerberg Antworten

Hamburg (APA/dpa) - Die Unternehmen in Europa stehen nach einer Analyse im Auftrag des Hamburger Finanzdienstleisters EOS der EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) eher positiv gegenüber. Mehr als zwei Drittel derjenigen Unternehmen, welche die neue Verordnung als relevant einschätzen, profitieren demnach von höherer Datensicherheit in ihrem Forderungsmanagement, heißt es in einer Mitteilung.
 

Newsticker

EU-Unternehmen bewerten Datenschutz-Verordnung trotz Bedenken positiv

München/Toulouse (APA/Reuters) - Airbus und die EU wollen mit kleinen Änderungen an staatlichen Darlehen für den Flugzeugbauer drohende Sanktionen der USA umgehen. Airbus und die vier EU-Staaten Frankreich, Deutschland, Spanien und Großbritannien, in denen der Konzern produziert, ziehen damit die Konsequenzen aus dem jüngsten Urteil der Welthandelsorganisation (WTO) zur Unterstützung der EU für Airbus.
 

Newsticker

Airbus und EU-Staaten wollen Sanktionen der USA vermeiden