Volkswagen laut Ex-Chef Müller bereit für Wandel

Wolfsburg (APA/AFP) - Der scheidende Volkswagen-Chef Matthias Müller sieht den deutschen Autobauer gut gerüstet für den Wandel in der Automobilwelt. Er selbst habe in den vergangenen zweieinhalb Jahren an der Spitze viel gelernt "über unsere Industrie, den Konzern und auch über mich selbst", hieß es der "Automobilwoche" zufolge in einer Botschaft Müllers an die Mitarbeiter.

"Unsere Industrie ist im Umbruch - wenig wird bleiben, wie es war", schrieb Müller demnach in dem Brief, der am Freitag versandt werden sollte. "Aber Volkswagen beweist, dass dieser Konzern bereit ist, den Wandel mutig und konsequent zu gestalten." Dazu seinen Teil beigetragen zu haben, mache ihn "dankbar und stolz", schrieb Müller.

Er habe dezentralere Strukturen eingeführt, den Wandel zu mehr Elektroautos und Effizienz eingeleitet. Außerdem habe er an einer "offeneren, weniger hierarchiegläubigen Kultur" gearbeitet, schrieb Müller mit Blick auf die internen Veränderungen im Zuge der Aufarbeitung des Dieselskandals. Seinem Nachfolger Herbert Diess und dem ganzen Team wünsche er "viel Erfolg und das nötige Glück".

Ankara/Washington/Genf (APA/dpa) - Auf Drängen Ankaras soll sich die Welthandelsorganisation (WTO) mit den US-Strafzöllen auf Stahl und Aluminium aus der Türkei befassen. Ein entsprechender Antrag zu einem Streitschlichtungsverfahren sei eingegangen, teilte die WTO am Montag mit. Zunächst haben beide Seiten 60 Tage Zeit, miteinander zu reden. In dem Handelskonflikt fahren Ankara und Washington einen harten Kurs.
 

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Türkei bringt Zollstreit mit den USA vor die WTO

Caracas (APA/dpa) - Mit einer ganzen Reihe von Reformen will die Regierung Venezuelas die schwere Wirtschaftskrise beilegen. Angesichts der Hyperinflation werden fünf Nullen aus der Landeswährung gestrichen. Aus einer Million Bolívar fuerte (starker Bolívar) werden ab Montag 10 Bolívar soberano (souveräner Bolívar). Zudem soll der Bolívar künftig an die neue Kryptowährung Petro gekoppelt sein.
 

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Venezuela will Wirtschaftskrise mit Reformen beilegen

München/Berlin (APA/dpa) - Der deutsche Fernbusanbieter Flixbus klagt die Deutsche Bahn wegen der Darstellung seiner Züge im Internet. "Bereits im Juli haben wir Klage eingereicht, weil Flixtrain auf bahn.de nur lückenhaft abgebildet wird", teilte Geschäftsführer André Schwämmlein am Montag auf Anfrage einen Bericht des "Manager Magazin".
 

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Flixtrain klagt Deutsche Bahn wegen Internetübersicht