Volkswagen laut Ex-Chef Müller bereit für Wandel

Wolfsburg (APA/AFP) - Der scheidende Volkswagen-Chef Matthias Müller sieht den deutschen Autobauer gut gerüstet für den Wandel in der Automobilwelt. Er selbst habe in den vergangenen zweieinhalb Jahren an der Spitze viel gelernt "über unsere Industrie, den Konzern und auch über mich selbst", hieß es der "Automobilwoche" zufolge in einer Botschaft Müllers an die Mitarbeiter.

"Unsere Industrie ist im Umbruch - wenig wird bleiben, wie es war", schrieb Müller demnach in dem Brief, der am Freitag versandt werden sollte. "Aber Volkswagen beweist, dass dieser Konzern bereit ist, den Wandel mutig und konsequent zu gestalten." Dazu seinen Teil beigetragen zu haben, mache ihn "dankbar und stolz", schrieb Müller.

Er habe dezentralere Strukturen eingeführt, den Wandel zu mehr Elektroautos und Effizienz eingeleitet. Außerdem habe er an einer "offeneren, weniger hierarchiegläubigen Kultur" gearbeitet, schrieb Müller mit Blick auf die internen Veränderungen im Zuge der Aufarbeitung des Dieselskandals. Seinem Nachfolger Herbert Diess und dem ganzen Team wünsche er "viel Erfolg und das nötige Glück".

Wien (APA) - Die NEOS sehen im Vorschlag der Regierung zur Arbeitszeitflexibilisierung ein "Husch-Pfusch-Gesetz", das "grobe Mängel hat". ÖVP und FPÖ sollten "runter vom hohen Ross", die SPÖ wiederum ihre "Panikmache" einstellen, damit man gemeinsam zu einer vernünftigen Lösung komme, forderte NEOS-Chef Matthias Strolz. Die Oppositionspartei lädt deshalb alle Sozial- und Wirtschaftssprecher zu einem Gipfel.
 

Newsticker

Arbeitszeit - NEOS wollen Gipfel für "vernünftige Lösung"

Brüssel (APA) - Die Unterschiede bei den Preisniveaus für Verbrauchsgüter und Dienstleistungen liegen zwischen 48 Prozent des EU-Schnitts in Bulgarien und 142 Prozent in Dänemark. Österreich rangiert mit 108 Prozent auf Rang 10 unter den 28 EU-Staaten, geht aus Eurostat-Daten vom Mittwoch für 2017 hervor.
 

Newsticker

EU-Preisunterschiede: Dänemark dreimal so teuer wie Bulgarien

Wien/St. Pölten/Sandton (APA) - Bei der Rettung des angeschlagenen Möbelhändlers Kika/Leiner verzögert sich die Unterschrift. Ursprünglich wollten der Tiroler Immobilieninvestor Rene Benko und seine Signa-Gruppe am Dienstag einen Teil des Deals fixieren. Um Mitternacht ist die Frist für die Due-Diligence-Prüfung des Möbelhandelsgeschäfts abgelaufen.
 

Newsticker

Kika/Leiner - Weiter Warten auf Signa-Unterschrift