Volkswagen laut Ex-Chef Müller bereit für Wandel

Wolfsburg (APA/AFP) - Der scheidende Volkswagen-Chef Matthias Müller sieht den deutschen Autobauer gut gerüstet für den Wandel in der Automobilwelt. Er selbst habe in den vergangenen zweieinhalb Jahren an der Spitze viel gelernt "über unsere Industrie, den Konzern und auch über mich selbst", hieß es der "Automobilwoche" zufolge in einer Botschaft Müllers an die Mitarbeiter.

"Unsere Industrie ist im Umbruch - wenig wird bleiben, wie es war", schrieb Müller demnach in dem Brief, der am Freitag versandt werden sollte. "Aber Volkswagen beweist, dass dieser Konzern bereit ist, den Wandel mutig und konsequent zu gestalten." Dazu seinen Teil beigetragen zu haben, mache ihn "dankbar und stolz", schrieb Müller.

Er habe dezentralere Strukturen eingeführt, den Wandel zu mehr Elektroautos und Effizienz eingeleitet. Außerdem habe er an einer "offeneren, weniger hierarchiegläubigen Kultur" gearbeitet, schrieb Müller mit Blick auf die internen Veränderungen im Zuge der Aufarbeitung des Dieselskandals. Seinem Nachfolger Herbert Diess und dem ganzen Team wünsche er "viel Erfolg und das nötige Glück".

Wien (APA) - Die tschechische Sazka-Gruppe hat vom Bankhaus Schellhammer & Schattera Anteile an der Casinos Austria AG (CASAG) übernommen und ihre Beteiligung damit auf 38,29 Prozent aufgestockt. Der seit längerem bekannte Schritt sei formal abgeschlossen, teilte Sazka am Freitagnachmittag mit.
 

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Sazka hält nun 38,29 Prozent an Casinos Austria

Wien (APA) - Der "Kurier" nennt Details zum Abschlussbericht der "Soko Meinl" zu den Ermittlungen im Anlageskandal rund um die Meinl European Land (MEL) des Bankers Julius Meinl. "Vorbehaltlich gutachterlicher Feststellungen beträgt dem Verdacht nach der Schaden am effektiven Vermögen der Aktionäre (...) 1,69 Milliarden Euro", heißt es im Abschlussbericht, so "kurier.at" Freitagabend.
 

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Causa Meinl European Land - Anlegerschaden von 1,69 Mrd. Euro

London (APA/awp/sda) - Die Billigfluglinie Easyjet zeigt sich im Streit mit der Gewerkschaft SSP/VPOD gelassen. Man habe die Anliegen der Gewerkschaft zur Kenntnis genommen, teilte die Airline am Freitag als Reaktion auf ein Communiqué von deren Seite mit.
 

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Easyjet in Streit mit Gewerkschaft gelassen