Volkswagen lädt für den 22. und 23. Juni zur Hauptversammlung

Europas größter Autobauer Volkswagen empfängt seine Aktionäre erstmals nach dem Ausbruch des Dieselskandals am 22. und 23. Juni zur Hauptversammlung. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur aus zwei voneinander unabhängigen Quellen, die direkt mit der Planung vertraut sind. Von VW gab es am Freitag zunächst keine Stellungnahme.

Allein die zwei angesetzten aufeinanderfolgenden Tage zeigen, wie außergewöhnlich das Aktionärstreffen diesmal wird. Üblich ist ein Tag. VW verschob Anfang Februar die Jahreszahlen und im Zuge damit auch die Hauptversammlung wegen zu vieler ungeklärter Fragen in der Abgasaffäre. Dabei ging es vor allem darum, wie der Konzern die Risiken in den USA für die offene Jahresbilanz finanziell bewertet.

In den Vereinigten Staaten gibt es - anders als hierzulande - keinen genehmigten Plan für einen Rückruf oder Rückkauf der manipulierten Wagen. Seine Jahreszahlen will Volkswagen bis Ende April vorgelegt haben. Dies hätte ursprünglich schon in der kommenden Woche geschehen sollen. Die Hauptversammlung baut ebenso auf dem Jahresabschluss auf wie der Bericht fürs erste Quartal, der nun ebenfalls verschoben ist.

Bregenz (APA) - Aufgrund von anhaltender Trockenheit mit einhergehendem Futter- und Wassermangel stehen in Vorarlberg verfrühte Almabtriebe im Raum. Diese versuche man durch die Zufuhr von Wasser und Heu zu verhindern, informierte der zuständige Landesrat Christian Gantner (ÖVP) am Freitag. Eine frühzeitige Rückkehr der Tiere ins Tal könnte die Situation in der Futterversorgung eklatant verschärfen, so Gantner.
 

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Große Trockenheit: In Vorarlberg stehen verfrühte Almabtriebe im Raum

London/Brüssel (APA/dpa) - Nur eineinhalb Monate vor dem EU-Austritt der Briten ist immer noch nicht sicher, ob die Sache einigermaßen glimpflich ausgeht. Und das liegt nicht nur am Londoner Regierungschaos.
 

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Beim Brexit sitzen beide in der Zwickmühle

Wien/Schwechat/Dublin (APA) - Eine erste Anhörung vor einem Londoner Gericht im Streit zwischen Ryanair und Lufthansa um neun geleaste Laudamotion-Flieger ist ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Das Hauptverfahren beginnt erst im November, wie es am Freitagnachmittag von der Lufthansa zur APA hieß. Laudamotion und Ryanair gaben sich wortkarg und erklärten, das laufende Verfahren nicht kommentieren zu wollen.
 

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Gerichtsstreit um Laudamotion geht erst im November richtig los