Volkswagen hält sich beim Verkauf von Randbereichen bedeckt

Hamburg/Wolfsburg (APA/Reuters) - Volkswagen lässt sich bei seinen Plänen über einen möglichen Verkauf von Randbereichen nicht in die Karten schauen. Finanzvorstand Frank Witter verwies am Donnerstag während einer Telefonkonferenz auf die noch unter dem ehemaligen Konzernchef Matthias Müller entwickelte Strategie 2025, zu der auch eine Überprüfung von Beteiligungen gehört. "An diesem Ansatz hat sich nichts geändert", sagte Witter.

Der Aufsichtsrat habe entschieden, die Lkw-Sparte Truck & Bus für einen Börsengang vorzubereiten. Man habe sich jedoch nie zu anderen Beteiligungen geäußert, über deren möglichen Verkauf am Markt spekuliert werde. "Wir sind gut beraten, dies weiter so zu halten."

Jeder im Konzern sei sich bewusst über die Herausforderungen beim Umbruch der Automobilindustrie. Mit Blick auf die Überprüfung von Randbereichen sagte Witter, die Diskussion darüber solle intern geführt werden. Sobald es Entscheidungen gebe, werde man darüber informieren. Neben der Motorradmarke Ducati wurden lange auch die MAN-Sparte Diesel & Turbo und der Getriebehersteller Renk als Verkaufskandidaten gehandelt. Auf Seiten der Arbeitnehmer und der Familieneigner gibt es dagegen jedoch Widerstand.

Wien (APA) - Die tschechische Sazka-Gruppe hat vom Bankhaus Schellhammer & Schattera Anteile an der Casinos Austria AG (CASAG) übernommen und ihre Beteiligung damit auf 38,29 Prozent aufgestockt. Der seit längerem bekannte Schritt sei formal abgeschlossen, teilte Sazka am Freitagnachmittag mit.
 

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Sazka hält nun 38,29 Prozent an Casinos Austria

Wien (APA) - Der "Kurier" nennt Details zum Abschlussbericht der "Soko Meinl" zu den Ermittlungen im Anlageskandal rund um die Meinl European Land (MEL) des Bankers Julius Meinl. "Vorbehaltlich gutachterlicher Feststellungen beträgt dem Verdacht nach der Schaden am effektiven Vermögen der Aktionäre (...) 1,69 Milliarden Euro", heißt es im Abschlussbericht, so "kurier.at" Freitagabend.
 

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Causa Meinl European Land - Anlegerschaden von 1,69 Mrd. Euro

London (APA/awp/sda) - Die Billigfluglinie Easyjet zeigt sich im Streit mit der Gewerkschaft SSP/VPOD gelassen. Man habe die Anliegen der Gewerkschaft zur Kenntnis genommen, teilte die Airline am Freitag als Reaktion auf ein Communiqué von deren Seite mit.
 

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Easyjet in Streit mit Gewerkschaft gelassen