Volkswagen hält sich beim Verkauf von Randbereichen bedeckt

Hamburg/Wolfsburg (APA/Reuters) - Volkswagen lässt sich bei seinen Plänen über einen möglichen Verkauf von Randbereichen nicht in die Karten schauen. Finanzvorstand Frank Witter verwies am Donnerstag während einer Telefonkonferenz auf die noch unter dem ehemaligen Konzernchef Matthias Müller entwickelte Strategie 2025, zu der auch eine Überprüfung von Beteiligungen gehört. "An diesem Ansatz hat sich nichts geändert", sagte Witter.

Der Aufsichtsrat habe entschieden, die Lkw-Sparte Truck & Bus für einen Börsengang vorzubereiten. Man habe sich jedoch nie zu anderen Beteiligungen geäußert, über deren möglichen Verkauf am Markt spekuliert werde. "Wir sind gut beraten, dies weiter so zu halten."

Jeder im Konzern sei sich bewusst über die Herausforderungen beim Umbruch der Automobilindustrie. Mit Blick auf die Überprüfung von Randbereichen sagte Witter, die Diskussion darüber solle intern geführt werden. Sobald es Entscheidungen gebe, werde man darüber informieren. Neben der Motorradmarke Ducati wurden lange auch die MAN-Sparte Diesel & Turbo und der Getriebehersteller Renk als Verkaufskandidaten gehandelt. Auf Seiten der Arbeitnehmer und der Familieneigner gibt es dagegen jedoch Widerstand.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte