Volkstheater sammelt Spenden nun auch über Crowdfunding

Wien (APA) - Im Rahmen seiner Spendenkampagne setzt das Volkstheater nun auch auf Crowdfunding: In bisher zwei vom Volkstheater-Hauptsponsor BAWAG P.S.K. initiierten Projekten können Unterstützer online für neue Sitze auf dem Rang sowie einen barrierefreien Zugang spenden. Die Aktion trug bereits Früchte: So konnte ein Etappen-Ziel von 3.500 Euro bereits am "Tag der offenen Tür" am Sonntag erreicht werden.

Unter der Internetadresse www.crowdfunding.at kann man laut Aussendung des Theaters etwa bis zum 14. Oktober Patenschaften für neue Theatersessel erwerben. Für 15 Euro gibt es eine Namensnennung auf der Website des Volkstheaters, für 75 Euro eine Autogrammkarte von Direktor Michael Schottenberg. Für 350 Euro (oder mehr) wird eine Messingplakette mit Namensgravur auf einem der neuen Sessel für sieben Jahre geboten. Auch wenn das angestrebte Ziel von 3.500 Euro bereits übertroffen wurde, kann weiter gespendet werden.

Als zweites Projekt kann man einen künftigen barrierefreien Zugang zum Volkstheater unterstützen, der durch den Einbau elektronischer Türen und einer Rampe zur Tageskassa und in den Zuschauerraum realisiert werden soll. Hier hofft man auf 25.000 Euro. Als Dankeschöns winken freie Eintritte (ab 100 Euro Spende), die Teilnahme an einem Theaterworkshop (700 Euro) oder eine Namensnennung am Türglas des Zugangs (1.000 Euro).

Schon seit Jahren fordert Direktor Michael Schottenberg öffentliche Mittel für die Sanierung ein: Das Dach sei undicht, es tropfe auf die Bühne, Fenster, Bühnenmaschinerie und die Rote Bar müssten renoviert werden. Das Theater bittet auch um Spenden auf ein Treuhandkonto des Bundesdenkmalamtes, Erlagscheine liegen an der Tageskasse auf. Geld soll außerdem durch den Verkauf von Taschen (Aufschrift: "Weil es uns gehört", zehn Euro), den vom Bienenvolk auf dem Dach des Hauses produzierten "Honig fürs Volks" (ab 3,80 Euro) oder ein Paket aus Karten der besten Kategorie, Fingerfood, Champagner und Namensnennung in Leuchtschrift an der Fassade (1.990 Euro) hereinkommen. Für eine Generalsanierung würden insgesamt 35 Mio. Euro benötigt, wobei das Theater auf eine Beteiligung der Stadt hofft.

Siemens liefert den ÖBB zur Verwendung ab 2022 neue Züge. Der Rahmenvertrag dazu war im Juli bekanntgeworden, nun sind alle Einspruchsfristen abgelaufen und der Deal ist fixiert. Bis zu 700 Waggons für die Personenbeförderung im Wert von bis zu 1,5 Mrd. Euro können die ÖBB in dem Vertrag abrufen. Gebaut werden die Wagen im Siemens-Werk in Wien.
 

Newsticker

Neue Siemens Züge für ÖBB ab 2022 in Betrieb

Eine schwache Nachfrage nach Graphikkarten für die Erzeugung von Kryptowährungen wie Bitcoin stimmt den US-Konzern Nvidia vorsichtig. Der Umsatz im laufenden Quartal werde wohl bei 3,25 Mrd. Dollar (2,9 Mrd. Euro), plus/minus zwei Prozent, und damit unter den von Analysten im Schnitt geschätzten 3,34 Milliarden liegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.
 

Newsticker

Chiphersteller Nvidia steigerte Umsatz

Mehr als 1.000 Mitarbeiter von Google haben in einem Brief Bedenken gegen die Rückkehr des Suchmaschinen-Giganten nach China angemeldet. Die zensierte Suchmaschine mit dem Projektnamen "Dragonfly" (Libelle) werfe "dringende moralische und ethische Fragen auf", zitierte das US-Portal "The Intercept" am Donnerstag aus dem Schreiben an die Konzernführung, in dem auch mehr Informationen zu den Plänen gefordert werden.
 

Newsticker

Protestbrief: Mitarbeiter von Google hinterfragen China-Pläne