Vögele-Insolvenz: Erste Bank unterstützt Mitarbeiter

Wien/Pfäffikon (APA) - Kunden der Erste Bank und Sparkassen, die als Mitarbeiter von der Insolvenz der österreichischen Modekette Charles Vögele betroffen sind, erhalten nun zinsenfreie Überziehungsrahmen in der Höhe von bis zu drei Monatsgehältern, teilte ein Sprecher des Instituts heute mit.

Bisher hatten auch die Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien und die Bank Austria ihre Unterstützung zugesichert. Wie gestern berichtet, sollten sich die betroffenen Kunden bei den jeweiligen Kundenberatern der Institute melden. Dort werde man nach individuellen Lösungen suchen, teilten Sprecher von Raiffeisen und Bank Austria gestern mit.

Die rund 700 betroffenen Mitarbeiter warten derzeit noch auf ihre Gehälter und Urlaubsgelder. Das Geld sollen sie vom Insolvenzentgeltfonds erhalten. Wann dies geschieht, ist derzeit noch unklar. Bereits bei der Insolvenz von Dayli oder Zielpunkt hatten große österreichische Banken zugesichert, den von der Pleite betroffenen Mitarbeitern keine Zinsen für Kontoüberziehungen zu verrechnen, bis die Gehälter bezahlt sind.

Madrid (APA/Reuters) - Die Korrektur der Bilanz für 2017 versetzt den Aktien von Dia einen weiteren Schlag. Die Titel der hoch verschuldeten spanischen Supermarktkette fielen am Montag um mehr als 20 Prozent auf ein Rekordtief von 0,70 Euro.
 

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Spanische Supermarktkette Dia musste Bilanz 2017 korrigieren

München (APA/dpa/Reuters) - Die US-Kartellbehörde FTC hat die milliardenschwere Fusion des deutschen Industriegaseherstellers Linde mit dem US-Konkurrenten Praxair zum weltgrößten Industriegase-Konzern unter Auflagen genehmigt. Das teilte die Behörde am Montag mit.
 

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USA genehmigen Linde-Praxair-Fusion unter Auflagen

Wien (APA) - Nicht nur die Sozialversicherungen orten in der von der Bundesregierung geplanten Sozialversicherungsreform verfassungswidrige Passagen, auch der Verfassungsdienst im Justizministerium tut dies. Es geht dabei um das Weisungsrecht der Sozialministerin. Probleme könnten auch die Kassenzusammenlegungen abseits der Gebietskrankenkassen bringen.
 

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Sozialversicherung - Verfassungsdienst hinterfragt Minister-Weisungen