Vögele-Insolvenz: Erste Bank unterstützt Mitarbeiter

Wien/Pfäffikon (APA) - Kunden der Erste Bank und Sparkassen, die als Mitarbeiter von der Insolvenz der österreichischen Modekette Charles Vögele betroffen sind, erhalten nun zinsenfreie Überziehungsrahmen in der Höhe von bis zu drei Monatsgehältern, teilte ein Sprecher des Instituts heute mit.

Bisher hatten auch die Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien und die Bank Austria ihre Unterstützung zugesichert. Wie gestern berichtet, sollten sich die betroffenen Kunden bei den jeweiligen Kundenberatern der Institute melden. Dort werde man nach individuellen Lösungen suchen, teilten Sprecher von Raiffeisen und Bank Austria gestern mit.

Die rund 700 betroffenen Mitarbeiter warten derzeit noch auf ihre Gehälter und Urlaubsgelder. Das Geld sollen sie vom Insolvenzentgeltfonds erhalten. Wann dies geschieht, ist derzeit noch unklar. Bereits bei der Insolvenz von Dayli oder Zielpunkt hatten große österreichische Banken zugesichert, den von der Pleite betroffenen Mitarbeitern keine Zinsen für Kontoüberziehungen zu verrechnen, bis die Gehälter bezahlt sind.

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

Bonität

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

Newsticker

Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

Newsticker

Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro