Vögele - Noch zwei Bieter im Rennen, Zuschlag am Donnerstag möglich

Wien/Pfäffikon (APA) - Bei der insolventen Modekette Charles Vögele sind laut "Presse" (online) noch zwei Interessenten im Rennen - diese sind höchst unterschiedlich und bisher noch nicht in Österreich tätig. Demnach bietet zum einen der deutsche Finanzberater GA Europe, der sich auf Restrukturierungen spezialisiert hat. Auch der niederländische Modekonzern Victory and Dreams wolle zuschlagen.

Dieser hat über seine Tochter Miller & Monroe im Frühling bereits 200 deutsche Vögele-Filialen mit 1.800 Mitarbeitern übernommen. Am Donnerstag könnte Masseverwalter Norbert Scherbaum in einer Gläubigerausschusssitzung bereits entscheiden, wer den Zuschlag für das heimische Unternehmen mit 102 Filialen und 711 Mitarbeitern bekommt.

Die Interessenten stellen freilich Bedingungen, Scherbaum plane etwa einen Share-Deal: Die pleitegegangene Schweizer Muttergesellschaft müsse dafür ihre Anteile an der Österreich-Tochter um einen symbolischen Euro abtreten, schreibt die Zeitung am Dienstag. Der Käufer könne dadurch zwar automatisch in die Mietverträge der Filialen eintreten, müsste sich im Gegenzug aber mit Gläubigern auf den Sanierungsplan samt Quote einigen sowie alle Schulden und Mitarbeiter übernehmen. Zudem werde gefordert, dass gegenseitigen Forderungen zwischen Mutter und Tochter nicht schlagend werden. Was mit der Marke Vögele passiert, sei ebenfalls noch offen. Sie gehöre der Schweizer Großbank UBS.

Wien (APA) - Die tschechische Sazka-Gruppe hat vom Bankhaus Schellhammer & Schattera Anteile an der Casinos Austria AG (CASAG) übernommen und ihre Beteiligung damit auf 38,29 Prozent aufgestockt. Der seit längerem bekannte Schritt sei formal abgeschlossen, teilte Sazka am Freitagnachmittag mit.
 

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Sazka hält nun 38,29 Prozent an Casinos Austria

Wien (APA) - Der "Kurier" nennt Details zum Abschlussbericht der "Soko Meinl" zu den Ermittlungen im Anlageskandal rund um die Meinl European Land (MEL) des Bankers Julius Meinl. "Vorbehaltlich gutachterlicher Feststellungen beträgt dem Verdacht nach der Schaden am effektiven Vermögen der Aktionäre (...) 1,69 Milliarden Euro", heißt es im Abschlussbericht, so "kurier.at" Freitagabend.
 

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Causa Meinl European Land - Anlegerschaden von 1,69 Mrd. Euro

London (APA/awp/sda) - Die Billigfluglinie Easyjet zeigt sich im Streit mit der Gewerkschaft SSP/VPOD gelassen. Man habe die Anliegen der Gewerkschaft zur Kenntnis genommen, teilte die Airline am Freitag als Reaktion auf ein Communiqué von deren Seite mit.
 

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Easyjet in Streit mit Gewerkschaft gelassen