VKI: Wenn schon Lebensversicherung, dann "ungezillmert"

Wien - Klassische Lebensversicherungen sind zum Vermögensaufbau ungeeignet, aber auch fondsgebundene Lebensversicherungen schneiden im Vergleich mit Fondssparplänen meist schlechter ab, sagt der VKI. Anders sieht die Sache aber aus, wenn die Lebensversicherung "ungezillmert" ist, die Abschlusskosten also über die Laufzeit verteilt werden, heißt es in der aktuellen Ausgabe des Testmagazins "Konsument".

Im Prinzip handelt es sich bei der fondsgebundenen Lebensversicherung (Fondspolizze) "um einen Investmentfonds, dem ein Versicherungsmäntelchen umgehängt wird", um das Privileg der KESt-Freiheit ausnützen zu können, schreibt der "Konsument". Statt der 25-prozentigen Besteuerung des Ertrages fällt nur die Versicherungssteuer auf das eingezahlte Kapital in Höhe von 4 Prozent an.

Dennoch werfen herkömmliche Polizzen weniger Ertrag ab als Fondssparpläne, weil sämtliche Abschlusskosten, also auch die Provision, sofort zu Beginn der Laufzeit fällig werden. Das hat zur Folge, dass Anleger oft 20 Jahren warten müssen, bis sie ins Verdienen kommen, so das Testergebnis. Bei der "ungezillmerten" Vergütung werden die Kosten auf die gesamte Laufzeit verteilt - "der Unterschied ist dramatisch", heißt es in dem Bericht. Solche "ungezillmerten" Fondspolizzen schneiden nicht nur deutlich besser ab als herkömmliche Fondspolizzen, sondern stellen auch Fondssparpläne in den Schatten.

Frankfurt/Wien (APA/Reuters) - Der Ausverkauf an den internationalen Börsen frisst die bisherigen Jahres-Zugewinne auch bei den US-Indizes auf: Der Dow Jones, der S&P 500 und der Nasdaq-Composite notieren allesamt unter ihren Schlussständen von Ende 2017. Der Dax und der EuroStoxx50 sind schon länger im negativen Bereich. Ihr bisheriges Jahresminus beläuft sich auf über 14 beziehungsweise elf Prozent.
 

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Dow, S&P und Nasdaq geben Jahres-Zugewinne komplett ab

Dornbirn/Jennersdorf (APA) - Der Leuchtenhersteller Zumtobel schließt die Produktion seiner Komponententochter Tridonic in Jennersdorf im Burgenland. Mit der Reduktion des Personalstands werde ab März 2019 begonnen, bis November 2019 werden rund 90 Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz verlieren, teilte das Unternehmen Dienstagnachmittag mit.
 

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Zumtobel schließt Produktion in Jennersdorf: 90 Mitarbeiter betroffen

Frankfurt (APA/awp/sda/Reuters) - Die EZB-Aufsicht will Banken wegen Geldwäsche stärker unter die Lupe nehmen. Unter anderem werde ein Anti-Geldwäsche-Büro errichtet, kündigte die oberste EZB-Bankenaufseherin, Daniele Nouy, am Dienstag im Wirtschafts- und Währungsausschuss des EU-Parlaments an.
 

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EZB plant stärkere Koordinierung im Kampf gegen Geldwäsche