VKI: Wenn schon Lebensversicherung, dann "ungezillmert"

Wien - Klassische Lebensversicherungen sind zum Vermögensaufbau ungeeignet, aber auch fondsgebundene Lebensversicherungen schneiden im Vergleich mit Fondssparplänen meist schlechter ab, sagt der VKI. Anders sieht die Sache aber aus, wenn die Lebensversicherung "ungezillmert" ist, die Abschlusskosten also über die Laufzeit verteilt werden, heißt es in der aktuellen Ausgabe des Testmagazins "Konsument".

Im Prinzip handelt es sich bei der fondsgebundenen Lebensversicherung (Fondspolizze) "um einen Investmentfonds, dem ein Versicherungsmäntelchen umgehängt wird", um das Privileg der KESt-Freiheit ausnützen zu können, schreibt der "Konsument". Statt der 25-prozentigen Besteuerung des Ertrages fällt nur die Versicherungssteuer auf das eingezahlte Kapital in Höhe von 4 Prozent an.

Dennoch werfen herkömmliche Polizzen weniger Ertrag ab als Fondssparpläne, weil sämtliche Abschlusskosten, also auch die Provision, sofort zu Beginn der Laufzeit fällig werden. Das hat zur Folge, dass Anleger oft 20 Jahren warten müssen, bis sie ins Verdienen kommen, so das Testergebnis. Bei der "ungezillmerten" Vergütung werden die Kosten auf die gesamte Laufzeit verteilt - "der Unterschied ist dramatisch", heißt es in dem Bericht. Solche "ungezillmerten" Fondspolizzen schneiden nicht nur deutlich besser ab als herkömmliche Fondspolizzen, sondern stellen auch Fondssparpläne in den Schatten.

Bregenz (APA) - Aufgrund von anhaltender Trockenheit mit einhergehendem Futter- und Wassermangel stehen in Vorarlberg verfrühte Almabtriebe im Raum. Diese versuche man durch die Zufuhr von Wasser und Heu zu verhindern, informierte der zuständige Landesrat Christian Gantner (ÖVP) am Freitag. Eine frühzeitige Rückkehr der Tiere ins Tal könnte die Situation in der Futterversorgung eklatant verschärfen, so Gantner.
 

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Große Trockenheit: In Vorarlberg stehen verfrühte Almabtriebe im Raum

London/Brüssel (APA/dpa) - Nur eineinhalb Monate vor dem EU-Austritt der Briten ist immer noch nicht sicher, ob die Sache einigermaßen glimpflich ausgeht. Und das liegt nicht nur am Londoner Regierungschaos.
 

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Beim Brexit sitzen beide in der Zwickmühle

Wien/Schwechat/Dublin (APA) - Eine erste Anhörung vor einem Londoner Gericht im Streit zwischen Ryanair und Lufthansa um neun geleaste Laudamotion-Flieger ist ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Das Hauptverfahren beginnt erst im November, wie es am Freitagnachmittag von der Lufthansa zur APA hieß. Laudamotion und Ryanair gaben sich wortkarg und erklärten, das laufende Verfahren nicht kommentieren zu wollen.
 

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Gerichtsstreit um Laudamotion geht erst im November richtig los