VKI: Wenn schon Lebensversicherung, dann "ungezillmert"

Wien - Klassische Lebensversicherungen sind zum Vermögensaufbau ungeeignet, aber auch fondsgebundene Lebensversicherungen schneiden im Vergleich mit Fondssparplänen meist schlechter ab, sagt der VKI. Anders sieht die Sache aber aus, wenn die Lebensversicherung "ungezillmert" ist, die Abschlusskosten also über die Laufzeit verteilt werden, heißt es in der aktuellen Ausgabe des Testmagazins "Konsument".

Im Prinzip handelt es sich bei der fondsgebundenen Lebensversicherung (Fondspolizze) "um einen Investmentfonds, dem ein Versicherungsmäntelchen umgehängt wird", um das Privileg der KESt-Freiheit ausnützen zu können, schreibt der "Konsument". Statt der 25-prozentigen Besteuerung des Ertrages fällt nur die Versicherungssteuer auf das eingezahlte Kapital in Höhe von 4 Prozent an.

Dennoch werfen herkömmliche Polizzen weniger Ertrag ab als Fondssparpläne, weil sämtliche Abschlusskosten, also auch die Provision, sofort zu Beginn der Laufzeit fällig werden. Das hat zur Folge, dass Anleger oft 20 Jahren warten müssen, bis sie ins Verdienen kommen, so das Testergebnis. Bei der "ungezillmerten" Vergütung werden die Kosten auf die gesamte Laufzeit verteilt - "der Unterschied ist dramatisch", heißt es in dem Bericht. Solche "ungezillmerten" Fondspolizzen schneiden nicht nur deutlich besser ab als herkömmliche Fondspolizzen, sondern stellen auch Fondssparpläne in den Schatten.

London (APA/Reuters/dpa) - Einen Tag nach dem von Konfrontation geprägten EU-Gipfel in Salzburg hat die britische Premierministerin Theresa May Härte demonstriert und von Brüssel neue Brexit-Vorschläge gefordert. Die Verhandlungen seien in einer Sackgasse. "Ich habe die EU immer mit Respekt behandelt. Großbritannien erwartet dasselbe", sagte May in ungewöhnlich scharfen Worten am Freitag in London.
 

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May demonstriert nach EU-Gipfel Härte in Brexit-Gesprächen

Wien/Stuttgart (APA) - "Wir müssen ein anderes Denken üben", so der Appell von Eckhard Minx, Zukunftsforscher und Vorstandssprecher der "Daimler und Benz Stiftung" beim heutigen "Deutsch-Österreichischen Technologieforum" in Wien. Die Menschen hätten das "Trugbild der Beständigkeit" im Kopf, dabei stehe die Gesellschaft vor einem grundsätzlichen Wandel. "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami", so Minx.
 

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Zukunftsforscher: "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami"

Wien (APA) - Zahlreiche Missstände hat der Rechnungshofbericht zur bereits aufgelösten Bundesanstalt für Verkehr (BAV) zutage gebracht. Nachdem der RH die Staatsanwaltschaft eingeschaltet hat, wird gegen drei Beschuldigte wegen Amtsmissbrauch und Untreueverdacht ermittelt. So sollen Millionen zu viel überwiesen worden sein, knapp 350.000 Euro ohne Gegenleistung gezahlt und Untersuchungsberichte nie veröffentlicht worden sein.
 

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Bundesanstalt für Verkehr: Amtsmissbrauch- und Untreueverdacht