VKI erstritt in den vergangenen vier Jahren 55 Mio. Euro

Wien - Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) hat in den vergangenen vier Jahren insgesamt mehr als 55 Mio. Euro für Verbraucher erstritten. Dabei konnten die Konsumentenschützer 255 Musterprozesse, 165 Verbandsklagen und 11 Sammelaktionen erfolgreich durchfechten, heißt es in der jüngsten Ausgabe der vom VKI herausgegebenen Zeitschrift "Konsument".

Bei Sammelaktionen sei die Erfolgsquote bei 100 Prozent gelegen, sagte VKI-Chefjurist Peter Kolba zur APA, bei Musterprozessen und Verbandsklagen habe man in 80 bis 90 Prozent der Fälle recht bekommen. Insbesondere im Bereich Finanzdienstleistungen sei man mit Massenschäden konfrontiert, häufig gehe es aber, wie bei über Jahre zu Unrecht kassierten Zahlscheingebühren, um kleinere Beträge. "Fremdwährungskredite werden noch über Jahre hinaus Thema sein", sagte Kolba zur APA. Er erwartet, dass die Zahl entsprechender Fälle in kommender Zeit noch steigen wird.

Vom Gesetzgeber fordert der VKI-Jurist "endlich eine geordnete Gruppenklage". Entwürfe dazu gebe es seit 2007, nur würden sie in den Schubladen des Justizministeriums liegen, sagte Kolba im Interview mit dem "Konsument". "Die Wirtschaftslobby in Europa ist so mächtig, dass es ihr gelingt, einen Zustand aufrechtzuerhalten, in dem es sich auszahlt, Gesetze zu übertreten - weil man keine besonders hohen Strafen zu fürchten hat und den unrechtmäßig erwirtschafteten Gewinn auch noch behalten darf", so Kolba. Er verwies auf die USA, wo Unternehmen Sammelklagen zu fürchten haben, in die automatisch alle Betroffenen einbezogen werden.

Bei verhältnismäßig geringen Beträgen, wo sich Konsumenten kaum aktiv melden würden, um ihre Rechte einzufordern, plädiert der VKI-Jurist für eine gerichtliche Abschöpfung des Unrechtsgewinns zugunsten der klagenden Verbraucherorganisation. Diese könnte dann die Beträge verteilen bzw. den Restbetrag nützen, um ihre Arbeit zu finanzieren. Bei einer solchen Maßnahme stünde die Präventivwirkung im Vordergrund.

Wien (APA) - Die börsennotierte CA Immo bringt eine neue Unternehmensanleihe auf den Markt. Die Schuldverschreibung hat ein Volumen von 150 Mio. Euro und eine Laufzeit von 7,5 Jahren. Der fixe Kupon beträgt 1,875 Prozent, die Anleihe ist zu je 1.000 Euro gestückelt und kann von Privatanlegern vom 20. bis 25. September gezeichnet werden - vorbehaltlich eines früheren Zeichnungsschlusses, teilte die CA Immo mit.
 

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CA Immo begibt neue 150 Mio. Euro Anleihe - Laufzeit 7,5 Jahre

Washington/Peking (APA/AFP) - Der Handelskrieg zwischen China und den USA eskaliert weiter: Als Antwort auf die von US-Präsident Donald Trump geplanten neuen Strafzölle hat Peking am Dienstag Vergeltungsmaßnahmen angekündigt. US-Importe im Gesamtwert von 60 Milliarden Dollar (51,41 Mrd. Euro) sollen mit Strafzöllen belegt werden, wie die Führung in Peking erklärte.
 

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Handelskrieg zwischen China und den USA eskaliert weiter

Eisenach/Rüsselsheim (APA/dpa) - Wegen schwacher Nachfrage plant der Autobauer Opel in seinem Eisenacher Werk für den Oktober in größerem Umfang Kurzarbeit. Nach Informationen der Mainzer Verlagsgruppe VRM werden die Beschäftigten beider Schichten in dem Monat nur an 8 von 21 Arbeitstagen an den Bändern benötigt. An 13 Werktagen herrsche Kurzarbeit, wie die Zeitungen in ihren Mittwoch-Ausgaben berichten.
 

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Opel plant Kurzarbeit im Werk Eisenach