VKI rät bei Griechenland-Reisen: Genügend Bargeld mitnehmen

Die Diskussionen um einen Austritt Griechenlands aus der Währungsunion schüren Ängste bei Urlaubern. Um sich vor eventuellen Problemen im Zahlungsverkehr zu schützen, rät der Verein für Konsumenteninformation (VKI) dazu, genügend Bargeld mit sich zu führen. Bei einer Währungsumstellung könnte es nämlich sein, dass Banken längere Zeit geschlossen haben und Bankomaten nicht befüllt werden.

Das Bezahlen mit Kreditkarte sollte zwar weiterhin möglich sein, man müsste aber bei Umrechnungen aufpassen. "Wenn der Zimmerpreis in Euro vereinbart war und man nun in der neuen Währung zahlt, muss man aufpassen, wie umgerechnet wird. Bei Zahlung in der Landeswährung muss man dann nochmals aufpassen, wie auf der Kreditkartenrechnung wieder in Euro umgerechnet wurde", so der VKI am Mittwoch in einer Aussendung.

Grundsätzlich sind Pauschalreisende, die ihren Urlaub in einem Reisebüro gebucht haben, besser dran als Individualtouristen. Im Falle einer Pleite des Hotels oder der Fluglinie bekommen Pauschaltouristen den Reisepreis zurück. Individualreisende verlieren hingegen die vorausbezahlten Gelder. Zwar hat man die Möglichkeit, an einem Konkursverfahren teilzunehmen und Geld aus der Masse zu bekommen, doch in der Regel zahlt sich das nicht aus.

Sagt der Reiseveranstalter die Reise ab, hat der Tourist Anspruch auf eine gleichwertige Ersatzreise. Eine Änderung des Wechselkurses würde zu Preisänderungen berechtigen, wenn es im Pauschalreisevertrag vereinbart ist, so der VKI. Würde Griechenland die Eurozone verlassen und die Drachme wieder einführen, dürfte der Wert der Drachme sinken und sich die Preise daher reduzieren. "Eine Preissteigerung scheint uns nicht argumentierbar", sagt der VKI.

Dresden (APA/dpa) - Die deutsche Flirt-App Lovoo wird um 70 Mio. Dollar (58,5 Mio. Euro) vom US-Konzern The Meet Group übernommen. Die US-Amerikaner betreiben bereits mehrere konkurrierende Plattformen wie Hi5 oder MeetMe. Mit rund fünf Millionen aktiven Nutzern im Monat werde Lovoo aber die populärste Marke sein, erklärte The Meet Group am Mittwoch.
 

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70-Millionen-Euro-Flirt - US-Konzern kauft deutsche Dating-App Lovoo

Frankfurt (APA/Reuters) - Die Staatsanwaltschaft Frankfurt fordert von Deutsche-Börse-Chef Carsten Kengeter 500.000 Euro für die Einstellung des Insiderverfahrens gegen ihn. Das bestätigte der Vizepräsident des Amtsgerichts Frankfurt, Frank Richter, der Nachrichtenagentur Reuters am Mittwoch. Das Gericht muss in der Affäre um Insiderhandel und Marktmanipulation einem Deal der Börse mit der Staatsanwaltschaft zustimmen.
 

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Staatsanwaltschaft will 500.000 Euro von Börsen-Chef Kengeter

Tokio/Minato (APA/Reuters) - Das monatelange Rennen um die Chipsparte des japanischen Elektronikkonzerns Toshiba ist entschieden: Um rund 18 Mrd. Dollar (15 Mrd. Euro) erwirbt der US-Finanzinvestor Bain Capital den weltweit zweitgrößten Produzenten von Speicherchips. Als Partner agieren nach offiziellen Angaben vom Mittwoch der südkoreanische Konkurrent SK Hynix sowie die langjährigen Toshiba-Kunden Apple und Dell.
 

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Toshiba verkauft Chip-Sparte um 18 Mrd. Dollar an US-Finanzinvestor