VKI verlängert Anmeldefrist für Sammelklage gegen MPC

Wien - Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) hat Ende September Strafanzeige gegen die Firma Münchmeyer Petersen Capital AG (MPC) erstattet und potenziell geschädigte Anleger in deren Fonds aufgefordert, sich anzuschließen. Aufgrund des großen Andranges wurde nun die Frist zur Anmeldung verlängert, teilte der VKI in einer Aussendung vom Freitag mit.

Der VKI wirft der MPC vor, dass über nicht in den Kapitalmarktprospekten bekanntgegebene Transaktionen von Zwischenhändlern die Anleger geschädigt worden seien. MPC hat den Vorwurf der Manipulation als "haltlos" zurückgewiesen und versprochen, alles offenzulegen.

Bisher haben sich laut VKI schon "Hunderte Anleger" gemeldet. Die Anmeldung der Sammelklage war ursprünglich mit 30. November 2014 befristet. Der VKI reagierte jetzt auf den hohen Andrang und verlängerte die Frist bis zum 23. Dezember 2014.

"Wir bleiben auf Kurs und stellen uns auf eine lange rechtliche Auseinandersetzung zu den geschlossenen Fonds ein. Der VKI hat in der Vergangenheit bereits gezeigt, dass er bei Sammelaktionen einen langen Atem hat - und zwar durchaus mit Erfolgen für die betroffenen Anleger", so Peter Kolba, Leiter des Bereichs Recht im VKI in einer Aussendung.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte