VKI: Erstmals längere Preisgarantie bei Aktion "Energiekosten-Stop"

Wien (APA) - Für die mittlerweile fünfte Energiekosten-Stop-Aktion des Vereins für Konsumenteninformation (VKI) können sich Konsumenten ab heute anmelden. Dabei sucht der VKI in einem Bieterverfahren die günstigsten Strom- und Gaslieferanten. Heuer werden die Tarife erstmals eine Preisgarantie beinhalten, die länger als 12 Monate gültig ist, teilte der VKI in einer Aussendung am Montag mit.

"Alle Teilnehmer der Gemeinschaftsaktion werden ihre Tarife bis zum 31.12.2019 ohne Preiserhöhung nutzen können", kündigte VKI-Projektleiterin Cora James an.

Seit 2013 konnten die teilnehmenden Haushalte der vergangenen vier Aktionen ihre Energieausgaben in Summe um 26,6 Mio. Euro senken.

Neben der Kostenersparnis steht auch Nachhaltigkeit im Vordergrund. Wie im Vorjahr wird auch diesmal Umweltzeichen-Strom zur Auswahl stehen. In der vergangenen Aktion hatten sich rund 25 Prozent der Stromtarif-Wechsler für Umweltzeichen-Strom entschieden, der über die gesetzlichen Vorgaben für Ökostrom hinausgehende Nachhaltigkeitskriterien erfüllt.

Die Anmeldung ist bis zum 15. Jänner 2018 über ein Onlineformular auf www.energiekosten-stop.at möglich. Seit Beginn der Liberalisierung des österreichischen Energiemarktes 2001 können Konsumenten selbst darüber entscheiden, wer ihren Anschluss mit Strom bzw. Gas beliefert. Die neue Wahlfreiheit wurde lange wenig genützt, deshalb rief der VKI 2013 die Aktion "Energiekosten-Stop" ins Leben.

Frankfurt/London/Brüssel (APA/Reuters) - Die Regierungskrise in Großbritannien hält Anleger von Engagements an den Aktienmärkten ab. Der Dax schloss am Freitag knapp im Minus mit 11.341 Punkten und auch der EuroStoxx50 gab auf 3184 Zähler nach. Auch die Wiener Börse hat knapp im Minus geschlossen. Der ATX fiel 1,01 Punkte oder 0,03 Prozent auf 3.134,10 Einheiten. Der US-Standardwerteindex Dow Jones kam ebenfalls kaum vom Fleck.
 

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Brexit-Chaos macht Anlegern weiter zu schaffen

Washington (APA/Reuters) - Die US-Notenbank Fed steuert laut ihrem Vizechef Richard Clarida auf einen Zinssatz zu, der die Konjunktur weder hemmt noch fördert. Sich auf einem solchen "neutralen" Niveau zu bewegen, sei sinnvoll, sagte der Währungshüter am Freitag dem Sender CNBC. Er sei nicht der Meinung, dass die Erhöhungen der Fed zu weit gingen oder zu schnell vollzogen würden.
 

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Vizechef der US-Notenbank für Zinserhöhungen mit Augenmaß

Rom (APA) - Der italienische Premier Giuseppe Conte plant ein Treffen mit EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker, um ihm zu erklären, warum Italien an seinem umstrittenen Haushaltsplan festhält. Anfang nächster Woche werde er Kontakt zu Juncker aufnehmen, berichtete Conte am Freitag im Gespräch mit Journalisten in Rom.
 

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Italien-Budget: Conte plant nächste Woche Treffen mit Juncker