Vizechef der Bank of England will Zinserhöhung ruhig angehen

London (APA/Reuters) - Der Vizechef der britischen Notenbank will bei einer Zinserhöhung nichts überstürzen. Es gebe weiterhin Argumente dafür, es bei der geldpolitischen Straffung ruhig angehen zu lassen, sagte der für Finanzstabilität zuständige Währungshüter Jon Cunliffe am Freitag im englischen Kendal.

Er begründete dies unter anderem damit, dass es bis jetzt nur in begrenztem Umfang Hinweise darauf gebe, dass die Löhne so stark stiegen wie von der Zentralbank prognostiziert. Notenbankchef Mark Carney hatte jüngst gesagt, Wirtschaftsdaten erfüllten ihn mit "größerer Zuversicht" und hatte damit Spekulationen auf eine Erhöhung im August neue Nahrung gegeben.

Die Bank of England (BoE) beließ den Leitzins im Juni zwar bei 0,5 Prozent. Doch drei der neun Führungsmitglieder votierten für eine Anhebung - darunter der einflussreiche Chefvolkswirt Andy Haldane. An den Märkten wird daher spekuliert, dass es im nächsten Monat zu einer Straffung kommen könnte. Cunliffe hatte gegen die jüngste Zinserhöhung der BoE im November gestimmt.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte