Vivendi-Chef schätzt Wert der Musiksparte auf über 40 Mrd. Dollar

Paris (APA/Reuters) - Der französische Medienkonzern Vivendi taxiert den Wert seiner Tochterfirma Universal Music Group (UMG) auf mehr als 40 Milliarden Dollar (rund 34 Milliarden Euro). Er habe gerade in dieser Woche eine entsprechende Schätzung gesehen, sagte Vivendi-Chef Arnaud de Puyfontaine am Freitag auf einer Branchenkonferenz in Barcelona. Er gehe aber davon aus, dass der Wert noch darüber liege.

Vivendi hat einen Börsengang des weltgrößten Musik-Labels ins Gespräch gebracht, was den Aktienkurs des Mutterkonzerns in den vergangenen Monaten nach oben getrieben hat. Die jüngsten Äußerungen des Vivendi-Chefs ließen die Papiere am Freitag nochmals um rund fünf Prozent steigen.

Universal ist eine von drei großen Musikfirmen, die den weltweiten Markt dominieren und bei denen nicht zuletzt Streaming-Angebote die Kassen klingeln lassen. So unterhält die Vivendi-Tochter eine Partnerschaft mit dem Unternehmen Spotify, das Insidern zufolge selbst den Sprung aufs Parkett vorbereitet und dabei mit bis zu 20 Milliarden Dollar bewertet werden könnte - also der Hälfte von UMG nach den Schätzungen de Puyfontaines. In dieser kleineren Größenordnung sehen allerdings auch manche Analysten Universal Music und äußern damit Zweifel an der jüngsten Einschätzung. Noch gilt in der Branche als nicht ausgemacht, wer am meisten von der Digitalisierung profitiert: Inhaber von Musikrechten wie Universal oder Streaming-Dienste wie Spotify.

Wien (APA) - Der börsenotierte Caterer Do&Co verlängert die Kooperation mit der teilstaatlichen Turkish Airlines (Türk Hava Yollari A.O.). Die Zusammenarbeit wird über 15 Jahre im Rahmen der gemeinsamen Gesellschaft THY DO & CO kram Hizmetleri A. fortgesetzt - vorbehaltlich der Genehmigungen durch Unternehmensorgane und von Behörden "sowie einer zufriedenstellenden Vertragsdokumentation", so Do&Co Dienstagabend.
 

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Do&Co verlängert Kooperation mit Turkish Airlines um 15 Jahre

Maribor (APA) - Der österreichisch-slowenisch-kanadische Geschäftsmann Walter Wolf steht in Slowenien wegen Vorwürfen der Geldwäsche in Zusammenhang mit der Patria-Schmiergeldaffäre vor Gericht. Bei der Anklageverlesung vor dem Bezirksgericht in Maribor plädierte der 79-Jährige am Montag auf nicht schuldig, berichtete die Nachrichtenagentur STA.
 

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Patria-Affäre in Slowenien: Wolf wegen Geldwäsche vor Gericht

Innsbruck (APA) - Die Asfinag hat dementiert, dass die geplante temporäre Freigabe des Pannenstreifens auf der Inntalautobahn (A12) zwischen Innsbruck West und Zirl vorerst auf Eis gelegt wird. Der Geschäftsführer für Tirol und Vorarlberg, Stefan Siegele, bezeichnete dies in einer Aussendung als "völlig falsch". Der "Kurier" hatte zuvor über ein Aus für die Pannenstreifen-Freigabe berichtet.
 

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Aus für Pannenstreifen-Freigabe in Tirol: Asfinag dementiert