Vivendi-Chef schätzt Wert der Musiksparte auf über 40 Mrd. Dollar

Paris (APA/Reuters) - Der französische Medienkonzern Vivendi taxiert den Wert seiner Tochterfirma Universal Music Group (UMG) auf mehr als 40 Milliarden Dollar (rund 34 Milliarden Euro). Er habe gerade in dieser Woche eine entsprechende Schätzung gesehen, sagte Vivendi-Chef Arnaud de Puyfontaine am Freitag auf einer Branchenkonferenz in Barcelona. Er gehe aber davon aus, dass der Wert noch darüber liege.

Vivendi hat einen Börsengang des weltgrößten Musik-Labels ins Gespräch gebracht, was den Aktienkurs des Mutterkonzerns in den vergangenen Monaten nach oben getrieben hat. Die jüngsten Äußerungen des Vivendi-Chefs ließen die Papiere am Freitag nochmals um rund fünf Prozent steigen.

Universal ist eine von drei großen Musikfirmen, die den weltweiten Markt dominieren und bei denen nicht zuletzt Streaming-Angebote die Kassen klingeln lassen. So unterhält die Vivendi-Tochter eine Partnerschaft mit dem Unternehmen Spotify, das Insidern zufolge selbst den Sprung aufs Parkett vorbereitet und dabei mit bis zu 20 Milliarden Dollar bewertet werden könnte - also der Hälfte von UMG nach den Schätzungen de Puyfontaines. In dieser kleineren Größenordnung sehen allerdings auch manche Analysten Universal Music und äußern damit Zweifel an der jüngsten Einschätzung. Noch gilt in der Branche als nicht ausgemacht, wer am meisten von der Digitalisierung profitiert: Inhaber von Musikrechten wie Universal oder Streaming-Dienste wie Spotify.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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