Vivendi-Chef schätzt Wert der Musiksparte auf über 40 Mrd. Dollar

Paris (APA/Reuters) - Der französische Medienkonzern Vivendi taxiert den Wert seiner Tochterfirma Universal Music Group (UMG) auf mehr als 40 Milliarden Dollar (rund 34 Milliarden Euro). Er habe gerade in dieser Woche eine entsprechende Schätzung gesehen, sagte Vivendi-Chef Arnaud de Puyfontaine am Freitag auf einer Branchenkonferenz in Barcelona. Er gehe aber davon aus, dass der Wert noch darüber liege.

Vivendi hat einen Börsengang des weltgrößten Musik-Labels ins Gespräch gebracht, was den Aktienkurs des Mutterkonzerns in den vergangenen Monaten nach oben getrieben hat. Die jüngsten Äußerungen des Vivendi-Chefs ließen die Papiere am Freitag nochmals um rund fünf Prozent steigen.

Universal ist eine von drei großen Musikfirmen, die den weltweiten Markt dominieren und bei denen nicht zuletzt Streaming-Angebote die Kassen klingeln lassen. So unterhält die Vivendi-Tochter eine Partnerschaft mit dem Unternehmen Spotify, das Insidern zufolge selbst den Sprung aufs Parkett vorbereitet und dabei mit bis zu 20 Milliarden Dollar bewertet werden könnte - also der Hälfte von UMG nach den Schätzungen de Puyfontaines. In dieser kleineren Größenordnung sehen allerdings auch manche Analysten Universal Music und äußern damit Zweifel an der jüngsten Einschätzung. Noch gilt in der Branche als nicht ausgemacht, wer am meisten von der Digitalisierung profitiert: Inhaber von Musikrechten wie Universal oder Streaming-Dienste wie Spotify.

Wien (APA) - Der frühere Obmann des Rings freiheitlicher Studenten (RFS), Alexander Schierhuber, wird per 1. Juni einer von vier Geschäftsführern der Breitspur Planungsgesellschaft mbH. Einen entsprechenden Online-Bericht der "Presse" bestätigte das von Norbert Hofer (FPÖ) geführte Infrastrukturministerium auf APA-Anfrage. Schierhuber ist schlagender Burschenschafter beim Akademischen Corps Saxonia zu Wien.
 

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Ex-RFS-Chef Schierhuber wird Breitspurbahnplanungs-Geschäftsführer

Auburn Hills (Michigan) (APA/dpa) - Der Autobauer Fiat Chrysler hat in den USA rund 4,8 Millionen Autos wegen Softwareproblemen zurückgerufen. Konkret gehe es um mögliche Fehlfunktionen im Zusammenhang mit den Geschwindigkeitsreglern, die behoben werden müssten, teilte das Unternehmen am Freitag in Auburn Hills mit. Betroffen seien unter anderem Fahrzeuge der Marken Chrysler Sedan, Cherokee und Ram Pickups.
 

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Softwareprobleme: Fiat Chrysler ruft in den USA 4,8 Mio. Autos zurück

Brüssel (APA/dpa) - In Europa gelten seit Freitag einheitliche Datenschutzregeln. Nach zweijähriger Übergangsfrist ist die neue Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) nun in allen 28 EU-Staaten in Kraft getreten. Sie setze "einen weltweiten Datenschutz-Standard, und darauf können wir alle stolz sein", sagte EU-Justizkommissarin Vera Jourová am Freitag in Brüssel. "Sie bringt konkreten Nutzen für Bürger ebenso wie für Unternehmen."
 

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DSGVO verbessert Datenschutz - Erste Beschwerden gegen US-Konzerne