Vivatis übernimmt Tiefkühlexperten Frisch & Frost

Linz (APA) - Der zur Raiffeisenlandesbank Oberösterreich gehörende Lebensmittelkonzern Vivatis übernimmt den Tiefkühlspezialisten Frisch & Frost Nahrungsmittel GmbH, vorausgesetzt die Bundeswettbewerbsbehörde stimmt zu, teilte das Unternehmen mit Sitz in Linz am Mittwoch mit. Frisch & Frost erzielte zuletzt 36,2 Mio. Euro Jahresumsatz mit 92 Mitarbeitern. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

Mit dem Kauf stärke die Gruppe ihre vorhandenen Kapazitäten sowie ihre Expertise im Tiefkühl-Convenience-Bereich und werde zu einem führenden Anbieter in der DACH-Region. Zur Unternehmensgruppe gehört mit Weinbergmaier bereits ein Tiefkühlkost-Unternehmen. Der Produktionsstandort in Wien und die Büros in Hollabrunn sowie alle Arbeitsplätze bleiben erhalten, kündigte Vivatis an.

Frisch & Frost bediene eine Vielzahl an Kunden im Gastronomie-Großhandel und im Lebensmitteleinzelhandel. Aushängeschild des 350 Produkte umfassenden Sortiments seien die Marken "Toni Kaiser" für die Mehlspeislinie und "Bauernland" für Pikantes und Kartoffelspezialitäten. 1,8 Mio. Kilogramm gefüllter Strudel und 700.000 Kilo Strudelteig würden pro Jahr in der Wiener Strudelmanufaktur hergestellt. "Wir können uns vor allem mit dem Österreich-Fokus von Frisch & Frost - österreichische Rohstoffe, österreichische Rezepturen und 'Made in Austria' - perfekt identifizieren", betonte Vivatis-Vorstandsvorsitzender Gerald Hackl.

Die Vivatis Holding AG zählt zu den größten Nahrungs- und Genussmittelherstellern Österreichs mit etablierten Erzeugern wie Inzersdorfer, Knabber Nossi und Maresi und beschäftigt knapp 2.700 Mitarbeiter. 2015 wurden laut FirmenCompass 861 Mio. Euro umgesetzt - von der Gruppe - und im Einzelabschluss der Holding ein EGT von 6,6 Mio. Euro erwirtschaftet. Das EGT des Gesamtkonzerns wird nicht bekanntgegeben.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro