VIG-Prämieneinnahmen sind 2014 stagniert

Wien (APA) - Der VIG-Versicherungskonzern hat voriges Jahr 9,374 Mrd. Euro an verrechneten Prämien eingenommen, um 0,1 Prozent weniger als 2013 (9,387 Mrd. Euro). Bereinigt um Sondereffekte entspreche das einem organischen Wachstum von 2,6 Prozent, teilte die Vienna Insurance Group am Dienstag mit.

Nach Regionen blieben die verrechneten Einnahmen in Österreich mit 4,072 (4,068) Mrd. Euro etwa gleich hoch (+0,1 Prozent), im größten Auslandsmarkt Tschechien gingen sie um 2,5 Prozent auf 1,872 (1,919) Mrd. Euro zurück. In Polen sanken sie um 5,2 Prozent auf 1,090 (1,150) Mrd. Euro, in der Slowakei um 1,9 Prozent auf 735 (750) Mio. Euro und in Rumänien um 4,9 Prozent auf 356 (374) Mio. Euro. In den "übrigen Märkten" stiegen sie um 10 Prozent auf 1,186 (1,079) Mrd. Euro.

Mit den 9,374 Mrd. Euro verrechneter unkonsolidierter Prämie habe der Konzern trotz negativer Wechselkurseffekte das Niveau des Vorjahres erreichen können, so die VIG (ISIN AT0000908504). In Österreich habe das überdurchschnittliche Wachstum der Wiener Städtischen Versicherung die Rückgänge im Italiengeschäft kompensieren können. In Tschechien und der Slowakei sei man in Schaden/Unfall in lokaler Währung um je rund 3 Prozent gewachsen (in Euro ergab sich ein Minus von 3,1 Prozent bzw. ein Plus von 2,5 Prozent).

In Rumänien hätten die gesetzten Maßnahmen in einem weiterhin schwierigen Marktumfeld erste positive Wirkung gezeigt, so der Versicherungskonzern. Schaden/Unfall habe dort - erstmals seit Jahren - einen leichten Anstieg in Lokalwährung von 0,3 Prozent ausgewiesen. In der Ukraine hätten die vier Konzerngesellschaften der VIG auf lokaler Basis ein deutliches Wachstum von zusammen 15,9 Prozent erreicht.

Mag. Hermann Gabriel begehrt folgende nachträgliche Mitteilung:
 

Newsticker

Mag. Hermann Gabriel begehrt folgende nachträgliche Mitteilung

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

Bonität

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

Newsticker

Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte